Schwarmroboter: So könnten die kleinen Wartungshelfer aussehen.

Rolls-Royce-PläneMini-Roboter sollen Triebwerke warten

Bei der Wartung von Triebwerken will Rolls-Royce in Zukunft vermehrt auf kleine Roboter setzen. An vier Varianten arbeitet der Hersteller.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Sieht so die Zukunft aus? Rolls-Royce hat Ideen vorgestellt, wie Roboter die Wartung von Triebwerken vereinfachen könnten. Experten des Herstellers haben dazu unter anderem mit den Universitäten Nottingham und Harvard zusammengearbeitet.

Die kleinen Roboter sollen in den Triebwerken zum Einsatz kommen und beispielsweise dafür sorgen, dass Wartungsarbeiten schneller von statten gehen oder möglich sind, ohne die Triebwerke dazu vom Flugzeug abzumontieren. Rolls-Royce sieht das Potenzial, dass «die Kosten für die Wartung sinken und die Verfügbarkeit der Triebwerke steigt».

Vier Roboter-Typen

Rolls-Royce arbeitet an vier Roboter-Ideen:

Schwarmroboter: Eine Gruppe von Robotern mit einem Durchmesser von je etwa zehn Millimetern wird von einem Schlangen-Roboter (siehe unten) im Triebwerk abgesetzt. Sie sind mit Kameras ausgestattet und liefern koordiniert Bilder aus dem Inneren.

Inspektionsroboter: Die stiftgroßen Periskop-Kamera-Roboter werden samt Hitzeschutz permanent im Triebwerk verbaut. Der Flugzeugmotor kann sich mit ihrer Hilfe selber inspizieren und melden, wenn Wartungsbedarf besteht. Die gelieferten Informationen sollen Daten ergänzen, die bisher schon bei Überprüfungen gewonnen werden.

Ferngesteuerte Boreblending-Roboter: Komplizierte Arbeiten wie die Reparatur beschädigter Kompressorschaufeln brauchen zurzeit Fachleute vor Ort. Das Gerät namens Boreblending-Roboter kann von weniger geschulten Mechanikern am Triebwerk installiert werden. Die Reparatur damit erledigt dann der Experte per Fernsteuerung.

Schlangen- oder Flareroboter: Zwei dieser Roboter werden wie Endoskope ins Treibwerk eingeführt. Zusammen reparieren sie beschädigte Wärmedämmschichten.

Unterschiedlicher Fortschritt

Einige dieser Technologien, wie etwa Schwarmroboter sind noch weit davon entfernt, Teil des Alltags zu werden. «Andere wie etwa ferngesteuerte Boreblending-Roboter werden bereits getestet und sollen im Laufe der nächsten Jahre eingeführt werden», so Rolls-Royce.

Sehen Sie alle vier Roboter-Typen in der oben stehenden Bilder- und Videogalerie.

Mehr zum Thema

A320 von Ural Airlines: Auch bei der Airline kam es kürzlich zu Problemen mit einem Triebwerk.

Russische Fluggesellschaften leiden unter unheimlicher Serie an Triebwerkspannen

CFM56-Triebwerk: Es sind gefälschte Ersatzteile aufgetaucht.

Gefälschte Teile für Airbus A320 und Boeing 737 im Umlauf

Flammen nach dem Ausfall des Triebwerks: Wurde zu heiß.

Niederlande empfehlen Umbau von Boeing-747-Triebwerken

Das Turboproptriebwerk Klimov TV7-117ST-01: Für die Ilyushin Il-114-300.

Russland drückt bei eigenen Triebwerken aufs Tempo

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies