Das Suchgebiet von MH370, projiziert auf Europa: Wie die Nadel im Heuhaufen.

MH370: «Neue Radar-Daten»

Die Ermittler haben offenbar neue Daten zu Flug MH370 gefunden. Dennoch wollen sie die Öffentlichkeit derzeit noch nicht daran teilhaben lassen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch mehr Theorien zu MH370? Es ist inzwischen fast unmöglich, Spekulationen zu zitieren, die noch kein Fachmann von sich gegeben hat. Dennoch gibt es auch was die Fakten betrifft noch Neuigkeiten. Wie die Ermittler nun berichteten, gibt es neue Radardaten über das Unglück der Boeing 777 von Malaysia Airlines, die bisher noch nicht bekannt waren. «Andere Länder» hätten diese Informationen herausgegeben. Doch man dürfe nicht sagen, von wem sie stammten. Kurz nach dem letzten offiziellen Funkspruch sei ein Flugzeug registriert worden, welches nicht angemeldet gewesen sei.

«Ich kann bestätigen, dass wir neue Daten empfangen haben», so Transportminister Hishammuddin Hussein bei einer Pressekonferenz. «Aber wir können keine Informationen weitergeben, die wir von anderen Ländern erhalten haben», fügte er an. In Malaysia hoffen viele auf Daten aus Australien. Das Land hat ein extrastarkes Radarnetz, das angezapft werden könnte.

Mehr Aufschluss nicht möglich

Die Hoffnung ruht auf dem Jindalee Operational Radar Network. Das Überhorizont-Radar-Netzwerk hat eine Reichweite von mindestens 3000 Kilometer und kann See- und Luftbewegungen in einem Umfeld von 37'000 km² orten. Es dient einerseits Australiens Armee. Andererseits kann es Wellenhöhen messen und hilft bei der Früherkennung von Flüchtlingsströmen.

Zunächst aber kamen aus Down Under nicht Radardaten, sondern Informationen aus Satellitenbildern. Am Donnerstagmorgen lokaler Zeit reif Premierminister Tony Abott sein malaysisches Pendant Datuk Seri Najib Razak an. Er teilte ihm mit, dass man auf Bildern von Satelliten zwei Gegenstände ausgemacht habe, die von Flug MH370 stammen könnten. Die Bilder seien aber nicht eindeutig. Nun werden Schiffe dorthin geschickt.

Flog MH370 westlich an Australien vorbei?

Der Druck auf Malaysias Regierung ist hoch. Bei der Pressekonferenz vom Mittwoch mussten Familienmitglieder der Passagiere von MH370 nach der Konferenz festgenommen werden, weil sie randalierten. Man wünsche sich sehr, dass man den Familien mehr Aufschluss über das Schicksal ihrer Verwandten geben könne, so Malaysia Airlines in der Folge. Doch es hänge davon ab, dass die Länder, welche die Radardaten gespeichert haben, ihre Erlaubnis geben.

Inzwischen sind Dutzende Länder an der Suchaktion nach der Boeing 777 beteiligt. Die abgesuchte Fläche war zwischenzeitlich mit 7,7 Millionen Quadratkilometer so groß wie nie zuvor (siehe auch Vergleichsgrafik oben). Inzwischen wurde sie aber wieder reduziert, da amerikanische Ermittler davon ausgehen, dass die B777 westlich an Australien vorbei in Richtung Südpol flog. Die Maschine habe mehr Anfragen an Satelliten gesendet als angenommen, so ein Kenner der Verhältnisse zu ABC News.

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack