Amerikanische Soldaten bei der Suche nach MH370: Keine Spur trotz riesigem internationalem Effort.

Malaysia AirlinesMH370 bald auch offiziell verloren

Noch immer gibt es keine Spur von Flug MH370. Nun will man die seit März vermisste Boeing 777 von Malaysia Airlines offiziell für verloren erklären.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Für die Familien ist es eine unerträgliche Qual. Seit März warten sie darauf, dass es von den Suchtrupps irgendeine Rückmeldung gibt. Doch die Boeing 777 von Malaysia Airlines, die als Flug MH370 in den südlichen Indischen Ozean stürzte, bleibt verschollen. Die Angehörigen beschuldigen die Fluggesellschaft und verlangen eine Entschädigung. Bisher blieben sie ohne Erfolg. Denn solange man das Flugzeug nicht gefunden hat, gilt es noch als vermisst und nicht verloren.

Das könnte sich bald ändern. Im Dezember, so Malaysia-Airlines-Marketingchef Hugh Dunleavy in einem Interview mit der Zeitung New Zealand Herald, werde man den Flug wohl offiziell als verloren erklären. Dann können die Angehörigen auf ihre vollen Kompensationszahlungen hoffen. «Ein genaues Datum gibt es nicht», so Dunleavy. Doch noch in diesem Jahr dürfte es so weit sein.

Fall von Flug MH17 klarer

Bei Flug MH17, der zweiten Tragödie einer Malaysia-Boeing-777, sehe es anders aus. «Wir wissen genau, was mit diesem Flugzeug passiert ist. Dann können wir auch schneller handeln», so der Manager. Er gibt auch zu, dass Malaysia Airlines vor allem nach MH370 Fehler machte. «Auf so eine Situation ist niemand vorbereitet und man lernt während man sie erlebt. Doch wir haben immer darauf geachtet, dass wir den Nahestehenden so gut wie möglich beistehen.»

Das kam aber nicht überall so an. Vor allem in China hat Malaysia Airlines einen massiven Imageschaden erlitten. Reisende und auch Reisebüros boykottieren sie, weil sie Malaysia die Schuld am Unglück geben. Rund zwei Drittel der Insassen von MH370 waren Chinesen. Doch Dunleavy bleibt dabei: «Wir sind eine sichere und exzellente Airline.» Malaysia Airlines habe eine gute Sicherheitsbilanz. Man sei einfach zwei mal zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. «Und das hat zu einer menschlichen Tragödie geführt.»

Mehr zum Thema

ticker sin-kung airways

Sin-Kung Airways startet Frachtbetrieb

Piloten von Air Asia: Künftig sollen sie viel weiter fliegen.

Air Asia beglückt Airbus mit Order für bis zu 70 A321 XLR - und plant globales Wachstum

ticker-malaysian-airlines

Im Bild: Malaysia Airlines präsentiert Airbus A330 mit Manchester-United-Sonderlackierung

Boeing 737 Max über Kuala Lumpur: Malaysia Airlines ordert Nachschub.

Malaysia Airlines gibt Airbus einen Korb - bis zu 60 weitere Boeing 737 Max bestellt

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg