Menorca: Die Insel soll besser erschlossen werden.

Eine eigene Airline für Menorca

Zwei Unternehmer von der Insel planen eine neue Fluglinie. Sie soll Menorca besser mit Mallorca sowie Spanien oder Deutschland und der Schweiz verbinden.

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Sie heißen Mariano Bendito und Lorenzo Moll. Und sie haben die Regionalregierungen von Menorca und Mallorca, eine Bank und diverse lokale Unternehmer im Rücken. Deshalb sind die beiden Firmenbesitzer auch zuversichtlich, mit ihrem Projekt einer neuen regionalen Fluglinie mit Basis auf der Balearen-Insel Erfolg zu haben. Servicios Aéreos de Menorca oder Menorca Air soll sie dereinst heißen. Abschließend bestimmt ist der Name aber noch nicht.

Sonst scheint aber schon vieles klar zu sein. Menorca Air plant für den Start mit fünf Flügen pro Tag auf die Nachbarinsel Mallorca und einem nach Ibiza sowie je zwei nach Valencia und Madrid und drei nach Barcelona. Später dann kommen innerspanische Verbindungen nach Santiago de Compostela, San Sebastián und Bilbao hinzu, wie die beiden Promotoren dem Fachportal Hosteltur erklärten.

Eine Flotte aus Fokker

Auch die Flotte ist schon komplett, zumindest auf dem Papier. Menorca Air soll zuerst vier Flugzeuge mieten. Drei davon werden gemäß dem Businessplan vom Typ Fokker 100 sein, eines eine Fokker 70. Bereits ab einer Auslastung von dreißig Prozent rechnen die Gründer mit Gewinnen, wie sie Hosteltur erklärten.

Zehn Millionen Euro brauchen Bendito und Moll als Startkapital. 49 Prozent des Geldes soll aus staatlichen Quellen kommen, 51 Prozent aus privaten. Auch an Flüge ins Ausland denken die beiden schon. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden, die Schweiz und Tschechien nennen sie als spätere Ziele.

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