Um als Marco-Polo-Clubmitglied in die Business-Lounge von Cathay Pacific zu kommen, muss man in Zukunft bei der Airline Geld ausgeben.

Überfüllte LoungesCathays Meilenprogramm zu beliebt

Überfüllte Lounges und Wartezeiten: Cathay Pacific ist Opfer des eignen Erfolgs geworden. Nun wird das Vielflieger-Programm unattraktiver gemacht.

Top-Jobs

.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt
DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Cathay Pacific macht es wie die meisten Fluggesellschaften. In ihrem Treueprogramm Marco-Polo-Club sammeln Vielflieger Punkte nach der geflogenen Distanz und der Anzahl Flüge. Sie erfliegen sich so Zugang zu Business Lounges, Upgrades und Priority-Boarding. Soweit so gut: Doch nun kündigte die Fluggesellschaft an, das Programm anzupassen. Der Grund: Es wurde zu beliebt.

Doch wie kann eine Treueaktion zu beliebt sein? Ist es nicht Sinn und Zweck dieser, möglichst viele Kunden zu binden? Nicht wenn die Lounges so überfüllt sind, dass die spendabelsten Kunden sich beschweren und daran denken, die Airline zu wechseln. Cathay Pacific bestätigt in einer Stellungnahme, dass eine Änderung des Treueprogrammes in Planung ist: «Wir glauben fest daran, dass die aktuelle Vorgehensweise nicht weiter tragbar ist.» Weiter prüfe man die Auswirkung einer Anpassung des Marco-Polo-Clubs und überlege, wie sich Kunden in Zukunft ihren Status verdienen können.

«Wir müssen uns überlegen, wie wir unsere Kunden belohnen können»

Noch weiß man nichts Genaues. Aber die Zeitung South China Morning Post mutmasst, dass die Veränderungen noch 2015 in Kraft treten werden. Davon profitieren werden nur Kunden, die wirklich tief in die Tasche greifen und mit Cathay selber oder der Schwester Airline Dragon Air fliegen. Damit wird Cathay Pacific vermutlich vom klassischen, meilenbasierten Treueprogram zurücktreten. Und die Hongkonger sind nicht die einzigen: Auch Kunden von Delta und United 2014 müssen nicht weit, aber teuer fliegen um sich Extras zu verdienen.

Eine weitere Aussage des Cathay-Sprechers lässt vermuten, dass noch weitere Fluggesellschaften folgen werden: «Airlines auf der ganzen Welt beobachten die Ungereimtheiten in ihren meilenbasierten Bonusprogrammen. Kunden sollten nur Vorzüge erhalten, wenn Sie der Airline auch wirklich Umsatz bringen.»

Mehr zum Thema

Empfang afghanischer Flüchtender am Airport: Ausreise wird immer schwieriger.

Wie Airline-Meilen Flüchtenden aus Afghanistan helfen

Telefonieren und dabei Meilen sammeln: Mit dem richtigen Abo ist das möglich.

Zehn Tipps für das Sammeln von Meilen im Alltag

Mitgliederkarte von United: Meilen verfallen nun für alle Teilnehmer nie mehr.

Bei United bleiben jetzt Meilen ewig gültig

Topbonus-Karte: Noch nicht weg vom Fenster.

Air Berlin löst wieder Meilen ein

Video

Der ukrainische Präsident und seine Frau bei der Ankunft tin Norwegen: Es ging glimpflich aus.
Ein Drohnenalarm über Moldau bekommt durch neue Aussagen eine besondere Brisanz. Denn zur selben Zeit befand sich das Flugzeug des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelenskyys in der Luft.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Pilot steigt aus der Boeing 767 F von Amazon Air aus: Was genau geschah davor?
Die Boeing 767 F hatte bereits aufgesetzt und die Piloten bremsten. Dann gaben sie wieder Schub - offenbar für einen sehr späten Durchstartversuch. Nur vier Sekunden später bremsten sie erneut. Daten des Flugschreibers zeigen nun genauer, was unmittelbar vor dem tödlichen Unfall von Amazon Air in Miami geschah.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
airbus a321 neo lr la compagnie duesseldorf
Die französische Business-Class-Airline steuert erstmals einen deutschen Flughafen an. Ab April 2027 verbindet La Compagnie Düsseldorf mit Newark bei New York.
Timo Nowack
Timo Nowack