Alte Werbung von Pan Am: Bald wieder am Himmel?

Pan Am versucht den Neustart

Eine Investorengruppe will die amerikanische Fluggesellschaft noch 2013 wieder aufleben lassen - als Billigflieger. Es ist nicht der erste Versuch.

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Luftfahrt

Das Unternehmen sitzt im kleinen Ort Cherry Hill in New Jersey, dem amerikanischen Bundesstaat in dem sich aus Steuer- und Anonymitätsgründen besonders viele Firmen niederlassen. Die krude Internetpräsenz spricht von Frachtdiensten und Businessflügen. Doch nun hat das Management von Pan American Airways Global Holdings viel mehr vor. Gegen Ende des Jahres oder spätestens im ersten Quartal 2014 will es den wohl klingendsten Namen der globalen Luftfahrtwelt wieder zum Leben erwecken. Pan Am soll dann als Billigfluggesellschaft und Charterairline den Flugbetrieb wieder aufnehmen, so das Unternehmen Ende April in einer dürren Medienmitteilung.

Pan American Airways Global Holdings beauftragte dazu ein Beratungsunternehmen, welches einen Plan für die Betriebsaufnahme ausarbeitet. Derzeit sei man daran, einen Standort für die Heimbasis in den Südstaaten zu finden - wohl Alabama, Georgia, Louisiana, Mississippi, oder South Carolina.

Atlanta als Basis oder doch nicht?

Die Rückkehr von Pan Am an den Himmel kündigte das Unternehmen allerdings bereits im September 2012 einmal an. Damals sprach das Management davon, der Marke einen Look des 21. Jahrhundert in einem Fünfsterne-Umfeld zu verpassen. Die neue Pan Am solle eine Mischung aus klassischer Linien- und Billigairline für inländische und ausländische Routen werden, hieß es damals. Als Drehkreuz wurde Atlanta angegeben.

Es ist bereits der sechste Versuch, die glamouröse Marke Pan Am wieder zu beleben. Alle anderen scheiterten bislang. Pan Am hob zwar zwischenzeitlich wieder ab, mal als Ferienflieger für die Karibik, mal als Regionalairline in New Hampshire und Indiana. Erfolg war aber keiner der neuen Airlines beschieden.

Einst die beste Airline der Welt

Die ursprüngliche Pan Am galt in den Sechzigerjahren als die wohl beste Fluggesellschaft der Welt. Sie hatte eine sehr gut ausgebildete Mannschaft und eine junge Flotte. Doch in den Achtzigerjahren begann der Abstieg. Im Dezember 1991 musste das Management aufgeben und den Betrieb einstellen.

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