Boeing B737 von Air Tran: Der ungewöhnliche Vorfall beschäftigt nun die Behörden.

Mann will im Flug Tür öffnen

In einem Flugzeug der amerikanischen Air Tran stand plötzlich ein Mann auf, und machte sich am Notausstieg zu schaffen. Nun wird gegen ihn Anklage erhoben.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die 120 Passagiere von Flug FL265 von Air Tran vom letzten Montag (19. August) wollten eigentlich von Baltimore nach Austin fliegen. Stattdessen landeten sie im tausend Kilometer entfernten Memphis. Das wird ihnen jedoch egal gewesen sein. Denn während der Reise dürfte ihnen ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen sein. Auf der Reiseflughöhe begann sich einer der Fluggäste plötzlich daran zu machen, den hinteren Notausstieg der Boeing B737 zu öffnen. Das bestätigte ein Sprecher der Airline gegenüber dem Fernsehsender WREG.

Die Kabinenbesatzung konnte den 63-Jährigen am Ende aber überwältigen und die Öffnung der Türe verhindern. Nach der Sicherheitslandung in Memphis wurde er der Polizei übergeben. Der Mann sei weder alkoholisiert noch wirklich aggressiv gewesen, so ein Vertreter des Flughafens gegenüber dem TV-Kanal. Man habe später die restlichen Passagiere zum ungewöhnlichen Vorfall befragt.

Täter drohen massive Strafen

Am Mittwoch nun erhob die Bundesstaatsanwaltschaft Anklage. Dem Mann wird vorgeworfen, «wissentlich und vorsätzlich versucht zu haben, ein Flugzeug zu beschädigen, zerstören und unbrauchbar zu machen», wie die Behörde in einer Medienmitteilung schreibt. Dem Täter drohen nun zwanzig Jahre Gefängnis und bis zu 250'000 Dollar Strafe.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies