Hainan-Flieger in Wien: Es gelangte ein blinder Passagier an Bord.

Hainan AirlinesMann gelangte in Wien ohne Ticket ins Flugzeug - erst in der Luft entdeckt

In Wien gelangte ein Mann auf einen internationalen Flug - ohne Ticket. Auch durch die Passkontrolle hatte er es geschafft.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich ist alles darauf ausgelegt, dass genau das nicht passiert - und dennoch schaffen es immer wieder Menschen, ohne gültiges Ticket ins Flugzeug zu gelangen. In der Regeln werden sie dabei noch am Boden erwischt. Auf einem Flug von Hainan Airlines, der in Wien in Richtung Shenzhen abhob, wurde der blinde Passagier aber erst in der Luft entdeckt. Wann genau das Ganze auf Flug HU790 stattfand, ist nicht bekannt.

Immerhin: Es bestand keine Gefahr für die Sicherheit des Fluges. Der Mann hatte laut Informationen des Boulevardmediums Kronen-Zeitung die Sicherheitskontrolle des Flughafens ordnungsgemäß durchlaufen. Gefährliche Gegenstände hatte er also nicht dabei.

In einer Reisegruppe durch die Passkontrolle

Durch die Passkontrolle gelangte der Mann laut österreichischer Medienberichte, indem er sich an die Gruppe anderer Reisender hängte. Dasselbe schien ihm auch beim Einsteigen ins Flugzeug zu gelingen. Dort schloss sich der Mann dann offenbar auf einer Bordtoilette ein.

Entdeckt wurde er erst, nachdem das Flugzeug abgehoben war. Wann genau das geschah, ist nicht klar. Es setzte aber den Flug nach China fort, wo dem Mann die Einreise verweigert wurde. Er wurde wieder zurück nach Wien geschickt, wo er von der Polizei empfangen wurde.

Polizei ermittelt

Nun wird ermittelt, wie es dazu kommen konnte. Der Flughafen Wien erklärte gegenüber der Kronen-Zeitung: «Das Stadtpolizeikommando Schwechat hat den Vorfall gemeinsam mit den Verantwortlichen des Flughafens Wien-Schwechat zur Optimierung der Sicherheitsstandards evaluiert.»

Mehr zum Thema

Nun zu den größeren: bei 25 bis 40 Millionen Reisenden pro Jahr setzten sich global an die Spitze: Chongqing Jiangbei in China, Kempegowda International Airport in Bangalore in Indien,
Dublin in Irland, Zürich in der Schweiz (im Bild),
Oslo-Gardemoen in Norwegen, Detroit Metropolitan Wayne County Airport und
Minneapolis/St Paul International in den USA.

Mann gelangt in Zürich ohne Bordkarte ins Flugzeug

Tower am Flughafen München: Bekommt Kameras.

Blinder Passagier fliegt mit Lufthansa von München nach Stockholm

Flughafen Belgrad: Der Airport steht wegen Sicherheitsproblemen in der Kritik.

Gleich zwei schwere Sicherheitspannen am Flughafen Belgrad in kurzer Zeit

ticker-wien-vie

Flughafen Wien investiert zehn Millionen Euro in Mitarbeiterkantinen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier