Airbus A320 von Malta Medair: Vor allem im Wet-Lease-Geschäft aktiv.

Nach Start von Malta AirlinesMaltesische Regierung brütet über Zukunft von Malta Medair

Die Regierung des Inselstaates bringt mit Malta Airlines eine neue Nationalairline als Ersatz für Air Malta an den Start. Was sie danach mit Malta Medair macht, will sie im kommenden Frühjahr entscheiden.

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Sie wurde als Druckmittel gegen die Gewerkschaften aufgebaut. 2018 gründete die Regierung von Malta eine zweite Nationalairline. Und schon bald erklärte sie, das Wachstum könne künftig bei der neuen Malta Medair stattfinden und nicht mehr bei Air Malta, solange die Pilotinnen und Piloten zu hohe Lohnforderungen stellten.

Doch Malta Medair blieb eine Nischenairline. Heute betreibt sie eine Flotte von zwei Airbus A320, die vor allem für Wet-Lease-Aufträge eingesetzt werden. Und weil Air Malta Ende März 2024 den Betrieb einstellt und durch Malta Airlines ersetzt wird, stellt sich auch die Frage, was mit der anderen Fluglinie passiert.

Regierung handelt zu gegebener Zeit

Was aus Malta Medair werde, werde man nicht jetzt entscheiden, erklärte Finanzminister Clyde Caruana diese Woche bei einer Pressekonferenz. Das Problem werde «zu einem späteren Zeitpunkt angegangen, sobald die neue Air Malta abgehoben ist», zitiert ihn das Portal Mavio News.

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