Airbus A330: Bei Malaysia Airlines in der Auswahl.

A330 Neo, A330-300 oder DreamlinerMalaysia Airlines will 25 neue Langstreckenflieger

Aus- und Umbau bei Malaysia Airlines: Die Fluggesellschaft will 25 neue Flugzeuge ordern. Mit einigen der Maschinen könnte sie auch Europa-Routen reaktivieren.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Malaysia Airlines plant, bis Jahresende 25 neue Langstreckenflieger zu bestellen. Sie sollen lediglich mit Business- und Economy-Klasse ausgestattet sein. Zur Auswahl stünden der Airbus A330 Neo, der A330-300 und die Boeing 787 Dreamliner, sagte Chef Peter Bellew gegenüber dem Fachblatt Aviation International. Die Auslieferung soll im dritten Quartal 2018 beginnen und sich bis 2023 hinziehen. In dieser Zeit laufen auch Verträge für geleaste A330-300 aus, von denen Malaysia 15 durch die neuen Maschinen ersetzen will.

Die zehn weiteren neuen Flugzeuge sollen unter anderem auf Routen in indische Städte wie Mumbai, Delhi, Chennai und Bangalore zum Einsatz kommen, auf denen Malaysia Airlines zurzeit Boeing 737-800 nutzt. Die neuen Flieger geben der Staatsairline laut Bellew auch die Möglichkeit, einige gestrichene Routen nach Europa wieder aufzunehmen. «Die Marktbedingungen müssen richtig sein, bevor wir wieder anfangen, nach Europa zu fliegen», schränkte der Airline-Chef ein. «Ich sehe nicht, dass das vor dem Zeitraum 2019 bis 2021 geschieht.»

Vier weitere A330-300

Zurzeit fliegt Malaysia Airlines in Europa lediglich London an und liefert sich zwischen Heathrow und Kuala Lumpur einen Preiskampf mit British Airways. Die auf dieser Strecke eingesetzten A380 sollen ab April 2018 durch geleaste Airbus A350-900 ersetzt werden. Bellew bestätigte in dem Gespräch nun auch, dass er zurzeit mit Airbus über den Umbau von sechs A380 verhandelt. Malaysia Airlines will die Superjumbos auf 700 Sitzplätze erweitern lassen und dann nutzen, um Pilger zu transportieren und eventuell im Charterbetrieb einzusetzen.

Der Malaysia-Chef sagte ebenfalls, seine Airline wolle vier weitere A330-300 leasen, um kurzfristigem Bedarf gerecht zu werden, der sich bald ergeben würde. Die Fluggesellschaft will dieses Jahr unter anderem mindestens sieben neue Ziele in China anfliegen. Bellew bekräftigte auch seine Zuversicht, 2018 wieder profitabel zu sein.

Zwei Unglücke 2014

Malaysia Airlines erholt sich noch vom Jahr 2014, als innerhalb weniger Monate zwei Unglücke die Fluggesellschaft trafen: Flug MH370 von Kuala Lumpur nach Peking verschwand, das Flugzeug gilt bis heute als vermisst. Flug MH17 wurde auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgeschossen.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines steht vor Bestellung von Boeing 787-10

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines nimmt Flüge nach Busan wieder auf

ticker-malaysian-airlines

Malaysia Airlines kehrt nach Fukuoka zurück

Video

Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack