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Malaysia: Mit A380 aus der Krise

Die Fluglinie schreibt tiefrote Zahlen. Sie ist daher auf effizientere Flieger angewiesen. Der A380 soll nun die Wende bringen.

Außen fix und innen noch fixer: So könnte man den Plan von Malaysia Airlines salopp umschreiben. Die Fluggesellschaft präsentierte letzten Donnerstag (8.März) ihren ersten A380. Und für dieses Ereignis verpasste sie sich auch gleich ein neues Erscheinungsbild (siehe untenstehende Bildergalerie) . Es verbinde Tradition mit einem modernen Schriftbild und zeitgenössischen Farben. So wolle man unterstreichen, dass man bei Produkt und Service ein Premiumangebot habe, erklärte Konzernchef Encik Ahmad Jauhari Yahya zum Anlass der Vorstellung des A380. «Das wird unser Flaggschiff, mit dem wir ein neues Niveau an Komfort, Luxus und Bequemlichkeit auf der Langstrecke anbieten werden.» Der A380 von Malaysia wird ab dem 1. Juli drei Mal wöchentlich die Strecke von Kuala Lumpur nach London abdecken. Der zweite A380 wird dann ab Ende August ebenfalls in die Themsestadt eingesetzt, der dritte von Kuala Lumpur nach Sydney. Insgesamt bestellte die Airline sechs Superjumbos.

Malaysia setzt voll auf den A380. Letztes Jahr schrieb die Fluggesellschaft einen massiven Verlust von 2,5 Milliarden Ringgit (633 Millionen Euro/765 Millionen Franken). «Die Resultate sind unschön zu lesen. Das Unternehmen steckt in einer Krise» erklärte Aufsichtsratschef Tan Sri Md Nor Md Yusof anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen 2011 vor der Presse, wie die Wirtschaftszeitung Business Times berichtet. Schuld war neben Abschreibungen auf Frachtmaschinen vor allem der hohe Kerosinpreis. Um das Steuer herumzureißen, setzt das Management nun voll auf den A380, der sich effizienter betreiben lässt. Für 2012 sind die Hoffnungen aber immer noch bescheiden. Im besten Fall erwartet Malaysia Airlines ein ausgeglichenes Resultat.



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