Kunstflieger der Gruppe Baltic Bees an der MAKS 2009.

MAKS: Mehr Ausland, mehr Aufträge

Von der Luft- und Raumfahrtmesse in Moskau erwarten die russischen Luftfahrtunternehmen einen Auftragsschub.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am Dienstag (16. August) eröffnet im Moskauer Vorort Schukowskij die internationale Luft- und Raumfahrtmesse MAKS. Fünf Tage lang stellen Mehr als 800 Unternehmen aus 40 Ländern dort ihre Produkte aus – ein Rekordwert zum zehnten Jubiläums des Flugsalons. Auf der letzten MAKS 2009 waren es noch 735 Aussteller.

Die rund 180'000 Besucher pro Tag, die der Veranstalter Aviasalon erwartet, können auf dem 36'000-Quadratmeter-Gelände 241 Jets und Helikopter besichtigen, 91 davon werden auch Demonstrationsflüge antreten. Auch mehrere Kunstfliegerstaffeln führen ein Programm vor.

Erstmals seit 2007 nehmen auch die USA wieder an der Messe teil. 2009 hatten die Vereinigten Staaten ausgesetzt. Jetzt sind die US-Firmen wieder dabei - und sollen die Verkäufe anfeuern. Wie die russische Wirtschaftszeitung Kommersant berichtet, hat das US-Militär bereits einen Auftrag über 315 Millionen Dollar mit der russischen Exportfirma Rosoboronexport geplant - als kleiner Vorgeschmack auf das, was der Veranstalter sich von der Messe verspricht: Aviasalon-Chef Vladimir Borisov ist zuversichtlich, dass das Auftragsvolumen von 10 Milliarden Dollar, das die Messe 2009 erreicht hatte, in diesem Jahr deutlich übertroffen wird.

Das sieht auch Russlands größtes Leasingunternehmen, Ilyushin Finance Co., so. Der Konzern will auf der Messe ordentlich einkaufen. Die Einkäufer haben vor allem ein Auge auf den «Sukhoi Superjet 100» geworfen - Mit südamerikanischen Fluggesellschaften bestehen bereits Vorverträge über die Anschaffung von etwa 30 Maschinen. Aber auch die An-148 und An-158-Flieger interessieren das Unternehmen.

Mehr ausländische Firmen

Der Anteil der ausländischen Firmen, die an der Luftfahrtmesse ausstellen, hat sich erhöht. Analysten erwarten daher einen grossen Anstieg in den Aufträgen. So soll sich auch die Art der Bestellungen ausweiten. 2009 waren es hauptsächlich Militärflieger, die bestellt wurden, das soll dieses Jahr etwas anders aussehen.

Trotzdem: Zwei Highlights der Messe sind Militärmaschinen. Zum einen der T-50 Fighter von Sukhoi. Außerdem stellt der Hersteller Vega die erste russische Kampfdrohne vor. Die «Luch» (auf deutsch: Strahl) hat eine mittlere Reichweite und eine Flügelspannweite von 8,7 Metern. Die maximale Fluggeschwindigkeit beträgt 270 Kilometer in der Stunde, die maximal erreichbare Höhe 7000 Meter. 18 bis 30 Stunden kann der Flieger in der Luft bleiben.

Ein weiterer Star, der mit Spannung erwartet wird: der Berkut VL-Leicht-Helikopter. Der in Russland produzierte Zweisitzer soll die US-Dominanz am russischen Markt auflockern. Bisher beherrschen diesen die amerikanischen Robinson R22 und R44 - Maschinen. Auch der Helikopterhersteller Russian Helicopters erwartet einen Auftragsschub. Der staatliche Konzern kündigte an, auf der Messe diverse Großaufträge bekannt zu geben.

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies