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Flughafen

Maastricht/Aachen darf für neue Routen zahlen

Airlines, die neue Routen vom und zum Flughafen Maastricht/Aachen eröffnen, können mit finanziellen Hilfen rechnen. Dafür hat die EU-Kommission grünes Licht gegeben.

Maastricht Aachen Airport

Piste des Flughafens Maastricht/Aachen: Könnte mehr Verkehr gebrauchen.

Die Europäische Kommission hat Ja gesagt. Die Staatshilfen für den Flughafen Maastricht/Aachen sind zulässig. Dies beschloss die EU-Regierung vergangene Woche. Mit den Beihilfen sollen Fluggesellschaften dazu bewogen werden, neue Routen vom und zum Flughafen aufzunehmen.

Die Kommission teilte mit, dass das Projekt die Vernetzung der Region mit anderen Regionen in Europa verbessern werde, ohne den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt zu verzerren. Das Programm des Maastricht Aachen Airport läuft bis Ende 2019 und hat ein Gesamtbudget von 10 Millionen Euro. Die geförderten Routen dürfen sich weder untereinander überlappen noch mit Routen anderer Flughäfen im Einzugsgebiet.

Stärker im Frachtgeschäft

Die niederländische Provinz Limburg hatte den finanziell angeschlagenen Flughafen im Jahr 2014 für einen symbolischen Euro übernommen. Mit den sogenannten Start-up-Hilfen, für die die EU-Kommission nun grünes Licht gegeben hat, will Limburg Fluggesellschaften dazu bewegen, dem Airport Wachstum zu verschaffen.

Zurzeit fliegen die Fluggesellschaften Corendon, Germania, Ryanair und Wizzair von und nach Maastricht/Aachen. Die Ziele lauten Antalya, Heraklion, Faro, Palma de Mallorca, Girona, Alicante, Bari und Katowice. Im September/Oktober soll außerdem Alba Star nach Lourdes fliegen. Größere Bedeutung hat für den Airport das Frachtgeschäft. So verbinden Airlines wie Royal Jordanian Cargo Maastricht/Aachen mit internationalen Zielen.



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