Leitwerk des AIrbus A319 von Beond: Charteraufträge im Januar.

RepatriierungsflugLuxus-Airline Beond flog Familien maldivischer Söldner aus Syrien nach Hause

Eigentlich steht die Airline für Luxus-Flüge auf die Malediven. Doch jetzt führte sie im Auftrag der dortigen Regierung einen anderen Flug durch.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Seit Mitte November ist die neue Fluggesellschaft Beond ab München, Zürich und mittlerweile auch Riyadh auf die Malediven unterwegs. Die neue Fluggesellschaft setzt dabei auf einen Airbus A319 in reiner Business-Class-Bestuhlung. Doch der Start verlief holprig, die Auslastung ließ zu wünschen übrig.

Im Januar hatte die Fluglinie bereits im Vorfeld einige Flüge aus dem Programm genommen. So bietet sie ab München statt neun nur einen Flug, ab Zürich statt neun nur sechs Flüge an.  «Wir haben die Flüge gestrafft, um dem Buchungsverhalten der Kunden in der Wintersaison gerecht zu werden, die ein- oder zweiwöchige Urlaubspakete buchen können», erklärte ein Sprecher.

15 Kinder und sechs Erwachsene

Außerdem führe man im Januar mehrere Charterflüge aus dem Nahen Osten auf die Malediven durch. Jetzt ist zumindest bei einem dieser Flüge klar, worum es sich handelte. Auf einem Repatriierungsflug transportierte die Fluggesellschaft 21 Angehörige von maldivischen Söldnern, die im Bürgerkrieg in Syrien kämpfen.

Es handele sich um 15 Kinder und sechs Erwachsene. Fünf der Erwachsenen seien Frauen, berichtet das Portal Maldives Republic. Die Personen seien vor der Reise gründlich untersucht worden und jetzt wird gegen sie strafrechtlich ermittelt. Der Flug landete am Montag (15. Januar) aus Dubai kommend in Male.

Versuch der Reintegration

Das Emirat war aber nur ein Zwischenstopp, gestartet war der Airbus A319 in Gaziantep in der Türkei. Man habe Beond aufgrund des wettbewerbsfähigen Preises ausgewählt, der etwa 120.000 Dollar betrug, heißt es.

Das Nationale Reintegrationszentrum wird nun individuelle Bewertungen durchführen. Man habe bereits Familien wieder erfolgreich in die Gesellschaft integriert. Laut dem Bericht von Maldives Republic befinden sich über 90 Staatsbürger in Syrien, auch solche, welche mit dem Islamischen Staat und Al Quaida in Verbindung stehen.

Keine Details von Beond

Von Beond heißt es gegenüber aeroTELEGRAPH, dass man neben den Linienflügen gelegentlich auch Charteraufträge durchführe. Details über Kunden nenne man nicht.

Mehr zum Thema

Leitwerk des AIrbus A319 von Beond: Charteraufträge im Januar.

Beond streicht im Januar Flüge ab München und Zürich

Airbus A319 mit dem Kennzeichen 8Q-FBA: Das erste Flugzeug von Beond in seiner neuen Lackierung und ...

So sieht der Luxus-Airbus-A319 von Beond aus

Die Kabine des Airbus A319 von Beond bei einer Besichtigung in Zürich: Die Sitze ...

Luxus-Airline Beond ist von der eigenen Kundschaft überrascht

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack