Dash 8 von Luxair am Flughafen Luxemburg-Findel: Die Airline will eine weitere Basis.

Lorraine AéroportLuxair denkt laut über Basis in Frankreich nach

Die Nationalairline des Großherzogtums erhält neue Flugzeuge. Weil das Wachstum im eigenen Land begrenzt ist, schaut sie sich nach neuen Märkten um. Für Luxair ist eine neue Basis in Metz/Nancy denkbar.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Markt Luxemburg ist nicht sehr groß. Schon seit Langem richtet sich die heimische Airline daher erfolgreich auch auf Kundschaft im angrenzenden Frankreich aus. Um noch stärker wachsen zu können, spielt Airline-Chef Gilles Feith aber schon eine Weile mit dem Gedanken, eine zweite Basis zu eröffnen, wie er vergangenen Juli gegenüber aeroTELEGRAPH erklärte.

Jetzt wird es offenbar konkreter. Wie das Radionetzwerk France Bleu berichtet, könnte sich Luxair-Chef Feith den Lorraine Aéroport als Basis vorstellen, ab der seine Airline Flüge anbieten kann. «Heute bietet Luxair keine Flüge ab Metz/Nancy an, aber wir könnten uns sehr gut vorstellen, dort zusätzlich [...] einige Flüge dort anzubieten», so Feith.

Antrag auf Verkehrsrechte gestellt

Man habe daher auch schon einen Antrag auf Verkehrsrechte am Lorraine Aéroport gestellt, der auch Aéroport de Metz-Nancy-Lorraine genannt wird. Die Antwort der französischen Behörden stehe noch aus. Die Nachfrage sei aber da, ist der Luxair-Chef überzeugt. «Ich bin immer traurig, wenn eine Infrastruktur nicht optimal genutzt wird», so sein Kommentar. Das sei am Flughafen in Lothringen der Fall.

Auch potenzielle Destinationen nennt Feith bereits. Ab dem Lorraine Aéroport seien Verbindungen könnte er sich Flüge nach Nord- und Westafrika, etwa nach Tunesien oder Senegal, vorstellen. Aktuell benutzen nur Air Algérie, Tuifly Belgium und Twin Jet den Flughafen. Im Höhepunkt 2018 erreichte er eine Passagierzahl von 278.000.

Bald neue Flugzeuge

Er fügt an, dass seine Fluggesellschaft derzeit noch nicht in der Lage wäre, das Angebot auf den Flughafen Metz/Nancy zu erweitern. «Luxair muss erst die zusätzliche Kapazität haben, um die neuen Ziele in Betracht zu ziehen. Aber ich bin mir sicher, dass man in Zukunft über Angebote sprechen kann.» Möglich werden könnte das, wenn die Airline ihre vier Boeing 737 Max erhält. Zwei geleaste Maschinen bekommt sie bereits im Sommer, die dann 2026 durch die beiden ersten direkt bestellten abgelöst werden.

Kürzlich hatte Luxair bereits bekannt gegeben, über einen anderen neuen Standort nachzudenken. Luxair hat sich in Slowenien beworben, um mit Unterstützung der Regierung Flüge ab Ljubljana, Maribor oder Portorož zu zehn europäischen Zielen anzubieten.

Mehr zum Thema

Eine Dash-8 von Luxair: Die Fluggesellschaft will subventionierte Flüge ab Slowenien.

Luxair möchte ab Slowenien fliegen

Gilles Feith: «Strategische Kooperationen finde ich wichtig, aber den Beitritt zu einer Allianz sehe ich nicht.»

«Wenn Airbus den A220-500 bringen würde, wäre das für Luxair genial»

Boeing 737 Max in den Farben von Luxair: Die Fluglinie hat jetzt vier Bestellungen offen.

Luxair bestellt weitere Boeing 737 Max

ticker luxair neu

Luxair nimmt Flüge nach Tirana auf

Video

Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Mapflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Szene aus «111 - Echoes from Halifax»: Der Film zeigt die Tragödie anhand menschlicher Schicksale nach.
Anne Walser ist Produzentin des Kinofilms «111- Echoes from Halifax». Im Interview erklärt sie, weshalb das Thema Absturz von Swissair-Flug SR111 auch nach mehr als 25 Jahren noch aktuell ist, wieso sie bewusst auf einen Katastrophenfilm verzichtete und wie sich das Team vorbereitete.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin