Nischni Nowgorod: Aufstrebende Stadt in Russland.

Streichung von drei DestinationenLufthansa zurück auf Feld eins in Russland

Einst flog die deutsche Fluglinie in Russland 14 Ziele an. Die neue Eiszeit zwischen West und Ost lässt das Lufthansa-Angebot auf nur noch zwei Destinationen schmelzen.

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Als der Eiserne Vorhang fiel, sahen viele im weiten Osten eine goldene Zukunft. Auch Lufthansa setzte voll auf den Aufbruch in Osteuropa und den ehemaligen Sowjetrepubliken. Sie war eine der ersten Fluggesellschaften, welche in Russland neben den Metropolen Moskau und St. Petersburg auch an sekundäre Ziele flog. Lange Zeit verdiente die Lufthansa mit den Strecken auch gutes Geld.

Doch in den letzten Monaten hat sich das Blatt gewendet. Die neue Eiszeit zwischen West und Ost nach der Annexion der Krim durch Russland ließ die Nachfrage auf den Strecken ins Riesenreich einbrechen. Deshalb streicht Lufthansa nun drei weitere russische Ziele aus ihrem Streckennetz. Die Fluggesellschaft fliegt ab dem 6. September nicht mehr nach Nischni Nowgorod (dem ehemaligen Gorki) und Samara. Auch den Flughafen Moskau Wnukowo steuern die Lufthansa-Jets ab dem 31. August nicht mehr an.

Früher flog Lufthansa auch nach Jekaterinburg, Kasan, Perm oder Ufa

Schuld an der Streichung der Strecken sei das «schwierige Umfeld, welches es nicht mehr erlaube, profitabel zu fliegen», so die Lufthansa in einer Medienmitteilung. Damit verbleiben mit Moskau Domodedowo und St. Petersburg nur noch zwei Ziele im Russland-Angebot. Vor zehn Jahren flog die Lufthansa noch 14 Destinationen an - neben Moskau und St. Petersburg waren es unter anderen auch Jekaterinburg, Kasan, Perm oder Ufa.

Die Lufthansa ist mit dem Abbau in Russland nicht alleine. So kündigte auch Finnair kürzlich an, die Strecken nach Kasan, Nischni Nowgorod und Samara zu streichen. Auch Air Berlin, AUA Austrian Airlines, Delta, Cathay Pacific oder Easyjet reduzierten das Angebot.

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Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
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Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin