Lufthansa- und Air-Berlin-Maschinen: Eine Übernahme ist derzeit nicht geplant.

KrisenairlineLufthansa will Air Berlin nicht übernehmen - vorerst

Air Berlin bleibt eine eher unattraktive Braut. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erteilte einem Kauf der Konkurrentin nun eine Absage - zumindest fürs Erste.

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Bei Air Berlin läuft es – zumindest laut eigenen Aussagen der Fluggesellschaft– wieder besser als in den vergangenen Monaten. Dennoch: Der Schuldenberg besteht weiter. Und das ist wohl auch einer der Gründe, warum Lufthansa-Chef Carsten Spohr einer Übernahme der Konkurrentin nun eine Absage erteilt hat – zumindest für die nächste Zeit. «Aktuell» sehe er keine Übernahme von Air Berlin durch Lufthansa, so der Manager zur Zeitung Bild am Sonntag. Im Mai hatte er betont, dass Air Berlin als Kaufobjekt interessant sei, aber nur wenn die Schulden abgebaut würden.

Was sich Spohr hingegen gut vorstellen kann, ist weitere Flieger und Crews von Air Berlin zu leasen. Eine Grenze nach oben gebe es da nicht. Bisher fliegen 38 Maschinen von Air Berlin für Lufthansa im Wet-Lease. Etwas Ähnliches hatte Spohr bereits bezüglich der italienischen Nationalairline Alitalia erklärt. Kaufen wolle er sie nicht. Sollten zum Beispiel im Zuge der Restrukturierung aber Slots oder sogar Flugzeuge von Alitalia zum Verkauf stehen, dann werde man sich das sicher ansehen, so der Lufthansa-Chef. Italien sei ein sehr wichtiger Markt, auch für Langstreckenflüge. Gerade für die Lufthansa-Billigtochter Eurowings könne das interessant sein, so der Lufthansa-Chef kürzlich beim jährlichen Branchentreffen des Luftfahrtverbands Iata in Cancun.

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