Auch der größte deutsche Flughafen in Frankfurt steht auf Stufe 3.

Joint Venture gegründetLufthansa und Fraport starten Münchener Modell light

In München betreiben die Fluggesellschaft und der Airport gemeinsam ein Terminal. So weit geht man in Frankfurt noch nicht. Ein Gemeinschaftsunternehmen soll aber für Reisende zu weniger Wartezeiten führen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Die Pläne gibt es schon seit einer Weile. Bereits im Mai 2020 erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte, man wolle mit Lufthansa enger zusammenarbeiten und «in den kommenden Wochen» ein Gemeinschaftsunternehmen gegründen. Aus Wochen wurden Jahre. Doch jetzt ist es tatsächlich passiert.

Die Airline und der Flughafen haben gemeinsam ein Joint Venture gegründet. Fra Alliance heißt das Gemeinschaftsunternehmen, an dem Fraport und Lufthansa mit je 50 Prozent beteiligt sind. In München unterhält Lufthansa bereits ein Joint Venture mit dem dortigen Flughafen, gemeinsam betreiben sie das Terminal 2.

Erst einmal der Service

Doch zunächst geht es in Frankfurt noch nicht so weit. Dort geht es laut einer Mitteilung erst einmal um die «Verbesserung der Serviceleistungen im Terminal 1 am Flughafen Frankfurt». Ziel sei es, die Produkt- und Servicequalität zu verbessern.

Ein bisschen klingt es, als sei das Gemeinschaftsunternehmen auch dazu da, einen Sommer wie den vergangenen zu vermeiden. Reisende an vielen deutschen Airports - auch Frankfurt - mussten viel Geduld mitbringen. Lange Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen und teils auch am Check-in führten immer wieder zu Problemen.

Weniger lange Umsteigezeiten

Das wollen Lufthansa und Fraport unter anderem mit einer neuen Funktion in der Lufthansa-App verbessern. Reisende erhalten eine in Echtzeit verfügbare Information über die aktuellen Wartezeiten an den Luftsicherheitskontrollen, teilen die Unternehmen mit. So könnten Fluggäste ihre Zeit besser einteilen und die Reise besser planen.

Zudem wollen Lufthansa und Fraport in einem weiteren Projekt Passagierströme analysieren und optimieren. Für rund eine Million Fluggäste im Jahr werde sich so die Umsteigezeit reduzieren, weil doppelte Sicherheitskontrollen, die es beim Transit teils noch gibt, entfallen würden.

Mehr zum Thema

Das Schreiben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft: 13 Chefs stehen zusammen.

Airlines und Flughäfen warnen vor weiteren Problemen

Das Flugzeug fliegt künftig bei Lufthansa.

Frankfurt und München ringen um vier A350 von Lufthansa

Lufthansa aircraft in Frankfurt: A joint venture is planned.

Lufthansa setzt in Frankfurt auf Münchner Modell

Die Allegris-Kabine der Boeing 787 von Lufhansa

Lufthansa muss Großteil der Business Class in neuen Boeing 787 noch länger sperren

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies