A320 Neo: Noch nicht so zuverlässig, wie Lufthansa es sich wünscht.

KonzernweitLufthansa streicht 18.000 Flüge

Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister beziffert, wie viele Flüge die Airlines der Gruppe in diesem Jahr schon ausfallen lassen mussten. Zudem äußert er sich zum A320 Neo.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Verspätungen und Flugausfälle haben diesen Sommer in der deutschen Luftfahrt geprägt. Jetzt beziffert Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister, wie stark die Lufthansa-Gruppe betroffen ist. Auf die Frage nach der Anzahl der gestrichenen Flüge im laufenden Jahr sagt er in einem Interview mit der Zeitung Hamburger Abendblatt: «Konzernweit waren es etwa 18.000 – das entspricht einer zweiwöchigen Schließung unseres größten Drehkreuzes in Frankfurt.» Dazu hätten zahlreiche Verspätungen die Passagiere ihre Anschlussflüge gekostet. Bei der Schuldfrage zeigt Hohmeister vor allem auch auf andere: «Das Schwierige ist, dass ein Großteil der Ursachen nicht bei den Airlines, sondern an anderer Stelle liegt, zum Beispiel der Flugsicherung, den Sicherheitskontrollen oder der Gepäckbeförderung.»

Der Lufthansa-Manager äußert sich auch zu den Problemen beim Airbus A320 Neo. «Wir müssen einfach erkennen, dass dieser Technologiesprung im Moment nicht so zuverlässig gelingt wie erwartet», so Hohmeister. Wenn der Neo fliege, sei er ein sehr gutes Flugzeug, das weniger Sprit verbrauche und deutlich leiser sei. «Das Zuverlässigkeitsprofil ist aber derzeit deutlich schlechter als das einer herkömmlichen A320.» Die Lösung der Probleme liege aber nicht nur bei Airbus, sondern auch beim Triebwerkshersteller Pratt & Whitney.

Mehr zum Thema

Airbus A340 von Lufthansa: Ein paar kurze Einsätze im Sommer.

Lufthansa schwächt Frankfurt zugunsten von München

Flughafen Frankfurt: Hier hält man nichts von Reduzierungen.

Lufthansa drängt auf weniger Flugbewegungen

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier