Airbus A340 von Lufthansa: Ein paar kurze Einsätze im Sommer.

DrehkreuzeLufthansa schwächt Frankfurt zugunsten von München

Lufthansa will München zu einem Hub mit Asien-Fokus ausbauen. Dafür drosselt sie das Wachstum in Frankfurt und verlegt etliche Jets von Hessen nach Bayern.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Lufthansa möchte in München stärker wachsen. Dazu hat der Vorstand beschlossen, die bayerische Landeshauptstadt zu einem Hub mit Fokus auf Asien auszubauen, teilte die Lufthansa Group am Donnerstag (27. September) mit. «Neben Frequenzerweiterungen des Flugangebotes von München nach Seoul und Singapur wird ab Sommer 2019 erstmals auch eine tägliche Verbindung von München nach Bangkok angeboten», heißt es. «Außerdem wird zur Stärkung des Asienangebotes in München die Verbindung nach Osaka (Japan) von Frankfurt nach München verlagert.» Man rechne hier für die Network Airlines mit einem Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich für 2019 im Vergleich zum Vorjahr.

Der Ausbau in München geht zulasten des Standortes Frankfurt. Da die Verlagerung von fünf Airbus A380 von Frankfurt nach München im Sommer 2018 vom Markt sehr gut angenommen worden sei, prüfe man nun «die perspektivische Verlagerung weiterer A380 von Frankfurt nach München für 2020», so Lufthansa. Sicher ist, dass drei Airbus A320 von Frankfurt nach München verlegt werden, während im Gegenzug drei kleinere Bombardier CRJ 900 in die Gegenrichtung wandern. «Zudem wird München als '5 Star'-Standort mit zusätzlichen First Class Angeboten verstärkt», heißt es weiter. «Ein Großteil der Frankfurter Airbus A340-600 Flotte wird daher nach München verlagert.»

Pünktlichkeit ist Fokus in Frankfurt

In Frankfurt werde man das Wachstum drosseln, kündigt Lufthansa an. Ziel sei es, «die Pünktlichkeit und operationelle Stabilität zu verbessern». Man rechne mit einem Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich an diesem Drehkreuz für 2019 im Vergleich zum Vorjahr. Neu ins Angebot nimmt Lufthansa in Frankfurt im Winter 2018/19 Eilat, Agadir, Triest und Thessaloniki. Darüber hinaus baut sie ihr Streckennetz in die USA weiter aus und wird ab dem 3. Mai 2019 erstmals Verbindungen von Frankfurt nach Austin anbieten.

Wo Lufthansa ihre neuen Boeing 777-9 stationieren wird, muss sich noch herausstellen. «Wir wachsen dort, wo Kosten und Qualität stimmen», sagte Harry Hohmeister, Mitglied des Lufthansa-Vorstandes. «Deshalb werden wir auch erst im kommenden Sommer, abhängig von der Entwicklung der Drehkreuze, entscheiden, wo die neuen Boeing 777-9 ab dem Jahr 2020 starten werden.» Der Flieger wird erstmals mit neuen Produkten in der Business Class und Premium Economy abheben.

Ganzjährig von Zürich nach Sylt

Am Drehkreuz Zürich setzt Lufthansa derweil auf moderates Wachstum und einen Ausbau der Europa-Aktivitäten, etwa mit einer Route nach Bremen im Winter 2018/19. Swiss biete außerdem die neuen Ganzjahresziele Bordeaux, Kiew, Brindisi und Sylt an.

Austrian Airlines wird in Wien das europäische Streckennetz zum Winterflugplan 2018/19 ausbauen. «Über 40 zusätzliche Flüge pro Woche werden ab Ende Oktober 2018 zu 14 Destinationen starten», kündigt Lufthansa an. Dazu betreffe Ziele wie wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Kopenhagen, Kiew, Athen und Krakau. Auch nach Nordamerika wird Austrian demnach einige Frequenzen erhöhen.

Mehr zum Thema

Die D-AIMA, hier auf einem Archivbild: Jürgen Raps lieferte das Flugzeug aus.

Lufthansa nimmt mit einer speziellen Geste Abschied von Jürgen Raps

bc739bf0-11d1-4748-a304-92a74b617b68

Qantas’ letzter reaktivierter Airbus A380 nach erstem kommerziellen Flug bereits wieder gegroundet

Jürgen Raps: Er hatte von der Lufthansa-Chefetage den Auftrag erhalten, eine «astreine, fehlerfreie Einführung» sicherzustellen.

Warum Jürgen Raps den Airbus A380 derart liebte

airbus a380 juergen raps

Lufthansas langjähriger Chefpilot und Airbus-A380-Legende Jürgen Raps verstorben

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
Erstmals seit Langem tauchte wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack