Flieger von Germanwings: Es gibt Streit.

Streit mit PilotengewerkschaftLufthansa stellt Germanwings infrage

Der Konzern und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit streiten sich über die Kurzarbeitsregelung bei Germanwings. Dabei wird von Lufthansa auch die Existenz der Airline infrage gestellt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es steht Aussage gegen Aussage. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit sagt, Lufthansa habe den bereits ausgehandelten Kompromiss zur Kurzarbeit nicht akzeptiert. «Wir halten es für eine unverantwortliche Schädigung des Unternehmens, in der derzeitigen Lage eine Kostensenkung von knapp 50 Prozent der Lohnkosten der Piloten an Kurzarbeitsgeldern auszuschlagen», so Präsident Markus Wahl. Zudem habe die Gruppe noch genügend Liquidität.

Lufthansa dagegen erklärt, man habe noch gar keine Einigung erzielt und verhandle weiter. Was man bei anderen Töchtern anbiete, könne man aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage bei Germanwings nicht offerieren. Gleichzeitig stellt der Konzern die Existenz der Fluggesellschaft infrage, die als Wet-Lease-Partnerin für Eurowings fliegt. Bereits seit einiger Zeit wird diskutiert, die Struktur von Eurowings zu vereinfachen.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Germanwings: Ab Ende 2019 auch in München.

Germanwings löst Eurowings Europe in München ab

Airbus A320 von Germanwings: Bald unter dem Code EW unterwegs.

Germanwings gibt Iata-Code 4U auf

Schalter von Eurowings: «Haben Sie vorreserviert?»

Eurowings macht Flughafen-Check-in kostenpflichtig

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier