Flugbegleiterinnen der Lufthansa: Heißt die neue Konzerntochter Worldwings?

Marke registriertSetzt Lufthansa auf Worldwings?

Die Lufthansa ließ den Namen «Worldwings» im Markenregister eintragen. Dutzende andere Wings-Marken gehören schon ihr.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Eine Kölner Anwaltskanzlei spezialisiert auf Patente reichte am 5. Juli ein interessantes Gesuch zum Markenschutz ein. Im Namen der Lufthansa ließ sie «Worldwings» für Transportdiensleistungen eintragen, wie das Fachportal Aero berichtet. Der Name würde bestens zur neuen Billigairline für Langstreckenflüge passen, welche die Lufthansa im Herbst lanciert. Es wäre neben Germanwings und Eurowings die logische Fortschreibung der Markenstrategie.

Das englische Wort Wings hat es der Lufthansa schon länger angetan. Schon vor zehn Jahren meldete die gleiche Anwaltskanzlei gleich Dutzende von Marken mit dem Wortteil «wings» zum Schutz an. Asianwings, Balkanwings, Balticwings, Beneluxwings, Britishwings, Bulgariawings, Danishwings, Englishwings, Finnishwings, Frenchwings, Greecewings, Iberianwings, Irishwings, Italianwings, Luxwings, Nordicwings, Norwegianwings, Polishwings, Romaniawings, Spanishwings, Swedishwings, Russianwings oder auch Scandinavianwings – alle Marken gehören der Lufthansa. Sogar wenn Schottland bald unabhängig würde, könnte die deutsche Airline gleich eine Airline anbieten. Die Marke Scottishwings gehört auch ihr.

Auch Wings-Marken in Belgien, Österreich und der Schweiz

Interessant ist auch, dass die Lufthansa sich damals nicht nur Marken für neue Märkte sicherte. Sie sorgte auch für Belgien, Österreich und die Schweiz vor, wo sie mit Brussels Airlines Austrian Airlines und Swiss bereits eigene Töchter besitzt. Austrianwings, Belgianwings und Swisswings gehören ebenfalls seit Anfang der Nullerjahre dem deutschen Konzern. Das Konzept der neuen Langstreckenairline sieht grundsätzlich auch vor, dass dereinst Flüge ab den drei Märkten durchgeführt werden könnten.

Bis eine Marke weltweit geschützt ist, dauert es jedoch. Der Eintragungsprozess kann bis zu zwei Jahren dauern. Denn die nationalen Registerämter müssen zuerst prüfen ob in ihren Büchern die Marke nicht schon existiert oder Einsprachen gegen die Eintragung vorgenommen werden.

Zuerst wohl ab München und Köln

Die neue Fluggesellschaft wird unter dem Dach der neuen Wings-Holding der Lufthansa angesiedelt. Sie wird beim Start im Herbst 2015 entweder Airbus A330 oder Boeing 767 einsetzen und die Flotte schrittweise auf sieben Flugzeuge ausbauen. Die Jets sollen entweder aus dem Konzern stammen oder am Markt besorgt werden. Zuerst soll sie ab München und Köln oder Düsseldorf heraus operieren. Später kommen auch Flüge ab Österreich und der Schweiz in Frage.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

airbus a350 1000 ulr
Qantas will mit diesem Flugzeug von Sydney nach London fliegen. Jetzt ist erstmals ein Airbus A350-1000 ULR abgehoben. Der Ultra-Langstreckenjet absolvierte etliche Tests.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack