Bombardier CRJ 900 von Lufthansa: Die Airlines der Gruppe fliegen oft nach Ljubljana.

Air SloveniaLufthansa gibt Sloweniens Regierung einen Korb

Nach der Pleite von Adria Airways hatte die Regierung auf Hilfe beim Aufbau einer neuen Nationalairline gehofft. Aus Deutschland kommt diese Hilfe nicht.

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Es waren ambitionierte Pläne, welche die slowenische Regierung Anfang des Monats – wenige Tage nach dem Aus von Adria Airways – verkündete. Man wolle bereits im Februar mit einer neuen Nationalairline abheben. Zwölf Flugzeuge sollten Slowenien mit 15 Destinationen verbinden.

Und man habe einen prominenten Unterstützer bei dem Vorhaben, so Wirtschaftsminister Zdravko Počivalšek weiter damals: Lufthansa werde beim Aufbau helfen. Doch das war offenbar etwas voreilig. Wie lokale Medien berichten, ist die deutsche Fluggesellschaft nicht an einer Zusammenarbeit interessiert.

Doppelte Abfuhr

Lufthansa habe bereits vor Wochen erklärt, dass man kein Interesse daran habe, eine neue Fluglinie in Slowenien aufzubauen. Der Minister reiste daraufhin laut Medienberichten sogar nach Frankfurt, um der deutschen Airline seine Pläne für eine Air Slovenia nochmals zu unterbreiten. Er erhielt allerdings gemäß den Medienberichten erneut eine Abfuhr.

Lufthansa hat nach der Pleite von Adria Airways denn auch bereits selbst reagiert und die Kapazitäten nach Slowenien ausgebaut: Brussels Airlines, Lufthansa und Swiss kündigten kurz nach dem Aus von Adria an, neue Flüge nach Ljubljana zu starten.

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