Boeing 747 von Lufthansa in Tegel: Zum BER-Start gibt es einen Minimalbetrieb.

Neuer HauptstadtflughafenLufthansa erteilt Langstrecken ab BER Absage

Die Lufthansa-Gruppe startet nur sehr reduziert am neuen Hauptstadtflughafen. Wer sich auf bessere Interkontinentalanbindung in Berlin freute, muss weiter warten.

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Irgendwie passt es zur Geschichte des neuen Berliner Flughafens, dass die Eröffnung ausgerechnet in die größte Krise der Luftfahrtgeschichte fällt. Warum sollte ein Start nach so viel Hin und Her und Spott und Hohn problemlos verlaufen? Die Anzahl Flüge ab dem neuen Airport fällt zu Beginn deutlich geringer aus als angenommen.

Auch die Lufthansa-Gruppe plant vorsichtig. Wer darauf gehofft hatte, ab Berlin dank des neuen Flughafens ohne Umsteigen in die Ferne reisen zu können, wird enttäuscht. «Momentan sind wir gezwungen, uns auf das Minimum zu reduzieren», sagte Eurowings-Chef Jens Bischof am Mittwoch (28. Oktober) vor Journalisten. Interkontinentale Nonstop-Flüge wird es von der Gruppe ab dem neuen Flughafen vorerst nicht geben.

100 Flugzeuge im New Normal

Man müsse sich insgesamt auf eine neue Normalität einstellen, so Bischof weiter. Im Winter werden insgesamt 30 Flugzeuge von Eurowings abheben, um die Weihnachtsferien werde es aber vielleicht «eine kleine Spitze» geben.

Nach der Krise dürfte die Airline noch mit etwa 100 Flugzeugen im «New Normal» fliegen. Schon Konzernchef Carsten Spohr hatte in einem Schreiben an die Mitarbeiter vergangenes Wochenende angekündigt, dass die Lufthansa-Gruppe als kleineres Unternehmen aus der Krise hervorgehen werde.

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