MD-11 von Lufthansa Cargo: Bald ausgeflottet.

Boeing oder AirbusLufthansa Cargo sucht Nachfolger für MD-11

Die Frachtfluglinie will die Flotte erneuern. Eigentlich will sie dafür Boeing 777 F nutzen. Doch der Chef von Lufthansa Cargo hat da noch eine andere Idee.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Flotten von Frachtairlines sind tendenziell älter als die von Passagierfluggesellschaften. Trotzdem kommen auch die Frachtflieger irgendwann in die Jahre. Lufthansa Cargo hat sich vorgenommen, keine Flugzeuge zu betreiben, die älter als 25 Jahre sind. Die Tochter der deutschen Fluggesellschaft will daher ihre alternden McDonnell MD-11 in den kommenden sieben Jahren ausflotten.

Derzeit besteht die Flotte von Lufthansa Cargo aus 12 McDonnell MD-11 und fünf Boeing 777. Die MD-11 sollen bis 2024 die Flotte verlassen. Und eigentlich ist für die Fluggesellschaft auch schon klar, welche Flieger die alten Frachter ersetzen sollen: «Wir werden acht bis neun Boeing 777 F benötigen, um sie zu ersetzen», so Lufthans-Cargo-Chef Peter Gerber zum Fachportal Cargo Forwarder Global.

Airbus A350 F?

Unklar sei noch, ob die Flugzeuge neu oder gebraucht sein werden. Auch über die Finanzierung ist noch nicht entschieden. Sowohl Leasing als auch der Kauf der Flugzeuge stehen laut Gerber zur Debatte. Wirklich interessant ist aber eine weitere Andeutung, die der Cargo-Manager macht. Er würde auch nicht ausschließen, den Airbus A350 in die Flotte aufzunehmen – sollte der europäische Flugzeugbauer sich denn dafür entscheiden, seinen neuesten Langstreckenflieger als Frachtversion anzubieten.

Mehr zum Thema

Lufthansa-Jet in Bremen (Archivbild): Die Frankfurt-Flüge kehren zurück.

Lufthansa nimmt Flüge zwischen Bremen und Frankfurt wieder auf

Lufthansa Aviation Center in Frankfurt: Hier werden überproportional Stellen wegfallen.

«Die Antwort wird sich nicht auf magische Weise ändern» - Lufthansa verliert auf X die Geduld mit einem Kunden

ticker lufthansa group

Projekt Nexus: Lufthansa Group prüft mit engere Verzahnung von Lufthansa, City Airlines und Discover

ticker-lufthansa

Lufthansa schickt zum Oktoberfest neue Trachtencrew auf Reisen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier