Beirut aus der Luft: Einigen Airlines aktuell zu heikel.

LibanonLufthansa-Airlines und Condor streichen Beirut-Flüge

Die Situation an der Grenze zwischen dem Libanon und Israel bereitet auch den Airlines Sorge. Drei Fluglinien der Lufthansa-Gruppe und Condor streichen Flüge nach Beirut.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Nahost-Konflikt ist wieder zum Krieg geworden und die große internationale Sorge ist, dass er sich ausbreitet. Am größten scheint die Gefahr zwischen der Hisbollah im Libanon und Israel. Schon jetzt fliegen Raketen. Und Fluggesellschaften reagieren darauf.

«Nach sorgfältiger Prüfung der Lage im Libanon hat Swiss entschieden, die Flüge von und nach Beirut auszusetzen, da eine Ausweitung des Konflikts gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden kann», teilt die Schweizer Lufthansa-Tochter am Montag (16. Oktober) mit. Sie fliegt sonst von Zürich in die Hauptstadt des Libanon. Der Stopp gilt zunächst bis zum 28. Oktober, wodurch vorerst vier Umläufe ausfallen.

Condor streicht Flug am Mittwoch

Lufthansa bedient Beirut ab Frankfurt. Man habe die Flüge «bis inklusive 22. Oktober» ausgesetzt, so eine Sprecherin der deutschen Fluglinie. Ebenso Tochter Eurowings, die ab Düsseldorf und Berlin fliegt: «Aufgrund der aktuellen Lage im Nahen Osten wird Eurowings die Flugverbindungen nach Beirut/Libanon (BEY) bis einschließlich 22. Oktober aussetzen.»

Eine Condor-Sprecherin kündigt an: «Aufgrund der aktuellen politischen Lage im Libanon wird der Condor Flug DE868 von Düsseldorf nach Beirut diesen Mittwoch nicht stattfinden.» Man beobachte die Situation und prüfe Optionen für die künftigen Flüge.

Sundair ab Bremen und Berlin

Noch nicht geäußert hat sich Sundair. Sie verbindet Beirut mit Berlin und Bremen.

Mehr zum Thema

Swiss setzt aus Sicherheitsbedenken Flüge nach Beirut aus

Swiss setzt aus Sicherheitsbedenken Flüge nach Beirut aus

Lufthansa-Airlines verlängern Flugstopp nach Tel Aviv

Lufthansa-Airlines verlängern Flugstopp nach Tel Aviv

Tus Airways: Fliegt weiterhin nach Tel Aviv, auch ab Düsseldorf.

Sind Flüge nach Tel Aviv sicher?

Sitz in der Business Class eines Airbus A320 von Lufthansa: Wer ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen.

Wer bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Co. ganz vorne sitzen will, muss künftig extra zahlen

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies