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Vorfall in Los Angeles

Boeing 777 von Delta lässt Kerosin über Schule ab

Eine Boeing 777 von Delta musste nach dem Start in Los Angeles umkehren. Dabei ließ sie in tiefer Höhe Kerosin ab. Das führte bei mehr als 60 Einwohnern der Stadt zu Beschwerden.

Die Boeing 777 von Delta Air Lines hatte für mehr als 14 Stunden Treibstoff an Bord. Denn Flug DL89 sollte am Dienstag (14. Januar) die Passagiere von Los Angeles nach Shanghai fliegen. Etwa 25 Minuten nach dem Start befand sich das Flugzeug aber wieder am Ausgangspunkt. Kurz nachdem Start fiel eines der beiden Triebwerke aus, die Piloten entschieden sich daher zur Umkehr.

Das hatte Folgen für Menschen in der amerikanischen Westküstenmetropole. Als das Flugzeug über dicht besiedelten Gebiet zurück zum Flughafen Los Angeles umkehrte, ließ es in geringer Höhe Kerosin ab, um das Gewicht für die Landung zu verringern. Dabei regnete der noch flüssige Treibstoff unter anderem auf eine Grundschule nieder.

Treibstoffablass üblicherweise höher und weiter weg

Wie lokale Medien berichten, mussten Rettungskräfte vor Ort mehr etwa 60 Personen mit leichten Verletzungen behandeln, davon mindestens 20 Kinder. Warum die Piloten das Kerosin in so geringer Höhe abgelassen haben, ist bislang unklar. Üblicherweise geschieht dies über unbesiedelten Gebieten, beispielsweise über Meeren. Auch befinden sich Flugzeuge dabei so hoch, dass der Treibstoff noch vor dem Aufschlag verdampfen kann.

 



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