Swiss-Passagiere: Der neuPrämientarif hat Vor- und Nachteile.

MeilenprofiLohnt sich der neue Flex-Plus-Tarif von Miles and More?

Mit dem Flex-Plus-Tarif bietet Miles and More vorübergehend die Option, Zuschläge auf einem Prämienflug mit Lufthansa, Austrian und Swiss durch einen erhöhten Meilenpreis auszugleichen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die neue Option, die als befristete Promotion bis Ende Februar 2021 aufgelegt ist, kann im gesamten Streckennetz der Lufthansa, Swiss und Austrian, sowie in allen Reiseklassen genutzt werden. Der neue Flex-Plus-Tarif wird automatisch in der Buchungsstrecke auf der Webseite von Miles and More angezeigt und ist durch ein kleines blaues Dreieck gekennzeichnet.

Miles-and-More-Teilnehmer zahlen für Langstrecken-Prämienflüge bisher Zuschläge in Höhe mehrerer Hundert Euro. So werden auf einem Lufthansa-Business-Class-Flug von Frankfurt nach New York und zurück beispielsweise rund 580 Euro Zuschläge erhoben. Etwa 440 Euro dieser Zuschläge entfallen dabei auf Airline-Zuschläge und werden Kunden bei der Buchung des neuen  Flex-Plus-Tarifs erlassen. Auf kurzen Flügen innerhalb Europas fällt die Ersparnis mit teils nur 10 Euro deutlich niedriger aus, da Airline-Zuschläge auf diesen Strecken einen geringeren Anteil an den gesamten Steuern und Gebühren haben.

Wegfall von Zuschlägen durch höhere Meilenpreise ausgeglichen

Natürlich verzichtet Milesand More nicht einfach von heute auf morgen auf Hunderte Euro an Zuschlägen und damit auf wertvolle Einnahmen.  Teilnehmer, die den neuen Tarif buchen, müssen im Gegenzug mehr Meilen für ihren Flug bezahlen. Wie hoch der Aufpreis ausfällt, hängt von der Reiseklasse, sowie Start- und Zielregion, eines Fluges ab. So erfordert der Flex-Plus-Tarif für Economy Prämienflüge innerhalb Europas einen Aufpreis von 2000 Meilen. Prämienflüge in der First Class von Europa nach Asien sind um bis zu 58.000 Meilen teurer als im regulären Tarif. Der Business-Class-Flug von Frankfurt nach New York aus dem obigen Beispiel wiederum würde einen Aufpreis von 33.000 Meilen erfordern. 440 Euro Ersparnis stehen also einem Aufpreis von 33.000 Meilen gegenüber.

Vergleicht man die Ersparnis in Euro mit dem Aufpreis in Form von Meilen, stellt sich heraus, dass die Option längst nicht auf allen Strecken gleich attraktiv ist. Gegenwerte von rund 0,5 bis 2 Cent pro Meile sind möglich. Miles-and-More-Teilnehmer, die die Option nutzen, sollten daher vor der Buchung nachrechnen, ob sich der Flex Plus Tarif für sie lohnt.

Buchung von Partnerairlines ohne Zuschläge bessere Wahl

Zwar dürfte die Option Airline-Zuschläge auf Lufthansa, Swiss und Austrian Prämienflügen durch einen höheren Meilenpreis ausgleichen zu können, von vielen Miles & More Teilnehmern begrüßt werden, doch sollte dabei nicht vergessen werden, dass Miles and More über zahlreiche Partnerairlines verfügt, die von vornherein keine oder nur sehr niedrige Airline-Zuschläge erheben.

Niedrige Zuzahlungen sind daher auch ohne einen erhöhten Meilenpreis realisierbar. Zu den Miles and More Partnerairlines mit niedrigen oder nicht vorhandenen Airline-Zuschlägen gehören beispielsweise Air New Zealand, Singapore Airlines, All Nippon Airways, Avianca, Copa, SAS Scandinavian Airlines und Thai Airways.

Mark Wolter ist freier Kolumnist von aeroTELEGRAPH. Er ist Gründer des Vielflieger- und Meilenportals meilenoptimieren.com. Seit er vor einigen Jahren entdeckte, dass dank Meilen auch Normalsterblichen der Weg in die First Class offen steht, analysiert er Vielfliegerprogramme und teilt die besten Tipps, Tricks und Strategien auf seiner Webseite. Die Meinung der freien Kolumnisten muss nicht mit der der Redaktion übereinstimmen.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa verkleinert Angebot nach Dresden und Leipzig

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.

Drei Leichtverletzte bei Evakuierung eines Airbus A321 Neo von Lufthansa

angela zaunert freuher lufthansa

«Egal wie kurz der Flug war – der Passagier bekam etwas»

ticker-lufthansa

Lufthansa stellt Strecke Frankfurt - Bremen ein

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack