ATR 72-600 der Lion-Air-Tochter Wings: Auch für abgelegene Ziele geeignet.

Milliarden-OrderLion Air beglückt ATR

Schon bei Boeing und Airbus tätigte die indonesische Airline Rekordbestellungen. Jetzt ist ATR dran. Lion Air ordert 40 weitere Turboprops.

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Eine Milliarde Dollar ist die Bestellung nach Listenpreisen wert. Auch wenn Vergünstigungen üblich sind, für ATR ist es ein Tag zum Feiern. Lion Air bestellt vierzig Turboprop-Flieger beim französisch-italienischen Flugzeugbauer. Damit ist Lion Air sein größter Kunde. Airline-Gründer Rusdi Kirana und ATR-Chef Patrick de Castelbajac haben die Bestellung am Donnerstag (27. November) in Rom feierlich unterzeichnet. Auch Italiens Premierminister Matteo Renzi war anwesend.

Die zusätzlichen ATR 72-600 sollen helfen, neue Routen innerhalb von Asien zu eröffnen und den stark steigenden Bedarf der indonesischen Passagiere zu decken, der mit dem Wachstum der Mittelklasse einhergeht. Auch weltweit wolle man neue Märkte entdecken, heißt es von Lion Air – allerdings, ohne die Aussage genauer auszuführen.

Auch für abgelegene Ziele

Die ATR sind langsamer als Jets, dafür verbrauchen sie weniger Treibstoff. Viele Airlines in Asiens Wachstumsmärkten setzen daher auf regionalen Strecken auf die Turboprops. Schon jetzt fliegt Lion Air mit vierzig ATR-Maschinen. Sie helfen der Airline, auch abgelegene Destinationen zu erreichen. Mit der aktuellen Order, deren Auslieferung zwischen 2017 und 2019 stattfinden soll, wächst der Gesamtbestand der bestellten ATR von Lion Air auf hundert Stück.

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