Airbus A350-900 von Afriqiyah: Großer Kunde.

Libyen beglückt Airbus

Afriqiyah Airways erholt sich von den Kriegswirren und kauft noch mehr Jets beim europäischen Flugzeugbauer. Nun bestellte sie vier A350-900.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch im Herbst vor einem Jahr kämpften Anhänger des inzwischen getöteten Diktators Muammar al-Gaddafi und Aufständische heftig um die letzten Landstriche im Wüstenstaat. Seit dem 23. Oktober 2011 ist der Bürgerkrieg aber zu Ende und Libyen erholt sich. Die Ölproduktion erreichte bereits wieder das Vorkriegsniveau und die Wirtschaft wird im Nachkriegsjahr 2012 um 116 Prozent wachsen. Für die kommenden drei Jahre ab 2013 rechnen die Experten des Internationalen Währungsfonds mit einem Plus des Bruttoinlandsproduktes von imposanten 16,5, 13,2 und 9,2 Prozent. Das zieht scharenweise Geschäftsreisende und Investoren aus aller Welt an. Davon profitiert auch die nationale Fluggesellschaft in der Form steigender Passagierzahlen.

Vom Potenzial ihres Landes ist die libysche Staatsairline offenbar felsenfest überzeugt. Am Montag (12. November) orderte Afriqiyah deshalb fest vier weitere Airbus A350-900. «Dass die Airline mit dieser neuen, zusätzlichen Bestellung kommt, sind großartige Nachrichten», sagte Airbus-Vorstand John Leahy. Das zeige wie attraktiv der A350 XWB im Langstreckenbereich sei. Die Libyer wandelten zugleich die bestehende frühere Bestellung von sechs A350-800 in A350-900 um. Insgesamt wird die Flotte von Afriqiyah künftig zehn A350 zählen. Die Maschinen werden 314 Sitzplätze bieten und sollen ab 2014 auf neuen Routen nach Asien, in den Nahen Osten und in die Vereinigten Staaten eingesetzt werden.

Erneuerung der Flotte

Es ist nicht die erste Order seit Ende des Krieges. Im August war bekannt geworden, dass Afriqiyah eine alte Bestellung von drei A321 in A330 umwandelte. Derzeit besteht der Flugzeugpark aus einer alten A340-200, fünf A320-200, drei A319. Im Krieg wurden mehrere Flieger schwer beschädigt und mussten zuerst teuer repariert werden. Dass die Airline nun zum guten Kunden von Airbus wird kommt wohl nicht von ungefähr. Frankreich war der erste westliche Staat, welche die damals noch provisorische Übergangsregierung als legitime Vertretung des Landes anerkannte.

Mehr zum Thema

Christoph Huckele, Senior Commercial Manager Railtour Suisse

«Lustige Bordansagen bei Kulula und spektakulärer Himalaya-Flug»

Airbus A350 in Edelweiss-Farben: AB 2025 wohl mehr als nur eine Fotomontage.

Edelweiss erwartet zweiten Airbus A350 - nach Zwischenstopp in Stuttgart

Der erste A350 im Airbus-Werk in Toulouse: Wird leicht später ausgeliefert.

Swiss schickt ersten Airbus A350 im Herbst auf die Strecke - schon jetzt spüren Gäste etwas davon

Der Airbus A350-900 mit der Kennung EC-NXD am Gate kurz vor dem Boarding.

Das bietet Iberia in der Premium Economy

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack