Regierungsjet der SlowakeiLetzte Tu-154 der EU verabschiedet sich

Die slowakische Regierung setzt auf sparsamere Flugzeuge. Deshalb hat sie ihre letzte Tupolev Tu-154 ausgemustert. Und damit die letzte in der EU registrierte Tu-154.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Sie war so etwas wie der letzte Mohikaner der EU-Luftfahrt. Während es im weltberühmten Roman von James Fenimore Cooper um den Untergang der nordamerikanischen Indianerstämme durch die sich stets weiter ausbreitenden europäischen Siedler geht, geht es in dieser Geschichte aber um die Ausrottung von ihr und damit einer Gattung durch die Gesetze des Marktes.

Sie, das ist die letzte Tuploev Tu-154 des Flugdienstes der Slowakischen Repuplik. Am Sonntag (27. August) wurde sie offiziell ausgemustert. Die 28-jährige Maschine mit dem Kennzeichen OM-BYO flog bei einer Flugschau am Flughafen Sliač zum letzten Mal - zusammen mit einem Airbus A319.

Ab ins Museum

A319 werden denn auch die Tu-154 als Regierungsflieger ablösen. Der Grund für den Wechsel: Gemäß Angaben der Regierung verbrauchen die neuen Maschinen rund 60 Prozent weniger Kerosin. Dieser Unterschied geht ins Geld.

Die letzte slowakische Staats-Tu-154 wurde 1989 von der damaligen tschechoslowakischen Regierung gekauft. Sie diente den slowakischen Politikern auch nach der samtenen Revolution bei offiziellen Missionen. Nun ist die OM-BYO auf ihrer Dernière nach Kosice geflogen. Dort kommt sie in ein Museum.

Bye bye EU

Es ist nicht nur das Aus für die Tupolev Tu-154 in der Slowakei. Nun ist kein Exemplar des Sowjetjets mehr in der Europäischen Union registriert. Auch sonst werden die Tu-154 mehr und mehr ausgemustert - sie sind zu ineffizient.

Mehr zum Thema

Tupolev Tu-324: Auferstehung geplant.

Russland baut erstmals Fabrik für eigene Businessjets

ticker-tupolev

UAC tauscht Chef von Tupolev aus

Am 28. Dezember fand im winterlichen Kazan ein feierlicher Akt zur Übergabe der ersten restaurierten Tupolev Tu-214 statt.

Tupolev Tu-214 wechselt zwei Mal selbstständig die Höhe

Die erste Tupolev Tu-214, die ...

Die erste rein russische Tupolev Tu-214 ist in der Luft

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier