Boeing 777 von Swiss: Gefährliche Annäherung mit einem oder zwei Motorflugzeugen.

Gefährlicher VorfallKunstflieger kommen Boeing 777 gefährlich nahe

Eine Boeing 777 von Swiss erlebte im Landeanflug auf Zürich eine Schrecksekunde. Plötzlich tauchten Kunstflieger gefährlich nahe auf.

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Flug LX93 war am 23. Juni 2018 fast am Ziel. Vor rund elf Stunden war er am Flughafen São Paulo Guarulhos gestartet. Kurz vor 10 Uhr befand sich die Boeing 777-300 ER von Swiss nun im Landeanflug auf den Flughafen Zürich. Alles verlief bis dahin völlig normal – bis rund 33 Kilometer nordwestlich vor dem Bestimmungsort.

Plötzlich hatten die Piloten der Swiss-Maschine mit 341 Passagieren an Bord nämlich eine unangenehme Begegnung, wie einem neu veröffentlichten Vorbericht der Schweizer Untersuchungsbehörde für Luftfahrt-Zwischenfälle zu entnehmen ist. Ein Motorflugzeug näherte sich der Boeing 777 mit dem Kennzeichen HB-JNB nämlich «gefährlich», wie es im Bericht heißt. Und das «während des Kunstfluges».

Flieger eines nahe gelegenen Flugplatzes

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle Sust stuft den Zwischenfall als «schwer» ein. Details wie etwa den Abstand zwischen den Fliegern nennt sie aber noch nicht. Während sie zudem im Bericht selbst von einem Motorflugzeug spricht, nennt sie in der Übersicht zum Vorfall zwei Kleinfllugzeuge, eine Slingsby T67 Firefly und eine MSW Votec 252 T. Beide gehören der Flugschule beziehungsweise der Flying League des Kleinflugplatzes Birrfeld, der rund 35 Kilometer westlich von Zürich liegt.

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