Der Superjet ist keine Neuentwicklung, aber er soll sich zu einem russischeren Flieger wandeln - unter anderem mit dem Triebwerk PD-8, das ebenso wie das größere PD-35 auf der Basis des PD-14 entsteht. Die Regierung will den Anteil russischer Komponenten am Superjet auf 50 bis 60 Prozent erhöhen.

Wegen SuperjetKunde klagt gegen Sukhoi

Ärger zwischen der staatlichen Leasinggesellschaft GTLK und dem Superjet-Hersteller Sukhoi. Dabei geht es um nicht eingehaltene Fristen.

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Die staatliche russische Leasinggesellschaft GTLK ist ein guter Kunde von Sukhoi. Bereits 36 Superjet 100 hat sie erworben und an nationale Fluglinien vermietet. Im Oktober wurde zudem bekannt: Russlands Regierung bezuschusst den Kauf von acht weiteren Superjets durch GTLK mit 9,8 Milliarden Rubel (umgerechnet knapp 128 Millionen Euro). Doch jetzt gibt es Ärger zwischen der Leasingfirma und dem Flugzeugbauer.

Wie die Zeitung Vedomosti unter Berufung auf das Moskauer Schiedsgericht berichtet, hat GTLK Ende Oktober und Anfang November zwei Klagen gegen Sukhoi eingereicht. Dabei soll es einmal um einen Streitwert von 349 Millionen Rubel gehen (rund 4,6 Millionen Euro) und einmal um 160 Millionen Rubel (etwa 2,1 Millionen Euro).

Streit um Fristen

Zwei mit der Angelegenheit vertraute Informanten sagten gegenüber Vedomosti, es handele sich um Entschädigungsforderungen von GTLK für angeblich nicht eingehaltene Fristen bei bis zu 30 Flugzeugen. Zwar seien die meisten Jets pünktlich geliefert worden, oft aber mit Mängeln, deren Behebung zwei bis vier Monate gedauert habe.

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