Flughafen Kopenhagen-Kastrup: Die Querbahn soll verlegt und gekürzt werden.

AusbauKopenhagen will Piste um 300 Meter verschieben

Der Flughafen der dänischen Hauptstadt will Platz für einen Ausbau schaffen. Doch dafür muss Kopenhagen zuerst ein Problem lösen: Eine Piste steht im Weg.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Er liegt im Mittelfeld Europas. Etwas mehr als 30 Millionen Passagiere reisten vergangenes Jahr über den Københavns Lufthavn. Das sind leicht weniger als über Lissabon, Wien, Zürich und etwas mehr als über Mailand-Malpensa und Palma.

Doch damit gibt sich der Flughafen der dänischen Hauptstadt nicht mehr zufrieden. Er will dereinst 40 Millionen Reisende jährlich aufnehmen können. Dazu hat Kopenhagen das größte Bauprojekt seiner Geschichte in Angriff genommen.

Terminals werden vergrößert

Die beiden Terminals und der Bereich der Sicherheitskontrolle wurden bereits leicht vergrößert. Ebenso wurde westlich von Terminal 3 das Fingerdock E mit neuen Standplätzen für Flugzeuge gebaut. Doch es kommt noch mehr.

Zwischen den Flugsteigen B und C verbreitert der Flughafen Kopenhagen-Kastrup die Terminals auf einer Länge von 270 Metern um 60 Meter. Dadurch entsteht bis Anfang 2029 eine zusätzliche Fläche von rund 80.000 Quadratmetern.

Querbahn ist im Weg

Die Dänen haben aber bereits eine Idee, wie sie noch mehr Platz schaffen können, um auf der gleichen Gesamtfläche mehr Passagiere aufnehmen zu können. Sie wollen neue Standplätze für größere Flugzeuge schaffen. Doch dafür müssen sie zuerst ein Problem lösen.

Den neuen Standplätzen ist Piste 12/30 im Weg. Die Querbahn zu den beiden parallelen Hauptpisten wird wenig genutzt. 2,2 Prozent der Landungen finden auf ihr statt und nur 0,2 Prozent der Starts. Darum will der Flughafen sie um 600 Meter kürzen. Für Starts werden künftig dann nur noch 2200 Meter zur Verfügung stehen.

Nur noch über Öresund

Gleichzeitig plant der Flughafen Kopenhagen, Piste 12/30 um 300 Meter nach Südosten zu verlegen. Danach würde sie nur noch für Starts und Landungen aus und in Richtung Öresund benutzt werden. Dadurch wird die Bevölkerung der Stadt entlastet.

Die größten Kunden SAS, DAT und Norwegian seien einverstanden, so der Airport in einer Mitteilung. Die Umsetzung des Planes dauert allerdings mehrere Jahre, da auch noch Behörden und Anwohner mitreden können.

Mehr zum Thema

Boeing 787 Dreamliner von Norwegian: Bereitet der Airline nicht nur Freude.

Norwegian streicht Stockholm und Kopenhagen aus Langstreckennetz

Airbus A330-800 von Air Greenland: So soll er aussehen.

Air Greenland wählt kleinen Airbus A330 Neo

So sollen die Flieger von Great Dane Airlines aussehen: Regionale Routen und Urlaubsflüge.

Dänemark bekommt neue Fluglinie

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies