Vorwürfe gegen Kontinent-Chef

Die russischen Ermittler werfen dem Chef der Pleite-Airline Betrug und bewussten Bankrott vor. Wegen Fluchtgefahr soll er verhaftet werden.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Die russische Ermittlungsbehörde SK will, dass der Chef der bankrotten russischen Airline Kontinent vor Gericht kommt und verhaftet wird. Das teilte eine Sprecherin der Behörde der russischen Nachrichtenagentur Itar Tass mit. Die SK wirft Vladimir Krasilnikov Betrug und absichtlichen Bankrott vor.

Diese Vorwürfe seien ernstzunehmende Verbrechen, so die Sprecherin, die mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft würden. Dass Krasilnikov noch auf freiem Fuß ist, sei damit nicht zu vereinbaren. Die Behörde befürchtet, dass er Zeugen unter Druck setzen und Beweise wie etwa Dokumente der Buchhaltung vernichten könnte, wenn er nicht verhaftet wird. Außerdem bestehe Fluchtgefahr.

Erst am vergangenen Freitag hatte die Airline ihren Bankrott erklärt. Als direkte Konsequenz hatte die Luftfahrtbehörde Kontinent sofort die Flugerlaubnis entzogen. Außerdem soll die gesamte aus Tu154 bestehende Flotte beschlagnahmt werden, damit die Fluggesellschaft sie nicht verkauft. Hunderte Passagiere saßen nach dem plötzlichen Grounding an russischen Flughäfen fest und mussten von anderen Airlines ans Ziel gebracht werden (aeroTELEGRAPH berichtete).

Video

1784
Menschen sind wieder auf dem Weg zum Mond - zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert. Den Raketen-Start der Mission Artemis 2 sahen Passagiere eines Delta-Air-Lines-Fluges aus der Luft.
Timo Nowack
Timo Nowack
parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack