Vorwürfe gegen Kontinent-Chef

Die russischen Ermittler werfen dem Chef der Pleite-Airline Betrug und bewussten Bankrott vor. Wegen Fluchtgefahr soll er verhaftet werden.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die russische Ermittlungsbehörde SK will, dass der Chef der bankrotten russischen Airline Kontinent vor Gericht kommt und verhaftet wird. Das teilte eine Sprecherin der Behörde der russischen Nachrichtenagentur Itar Tass mit. Die SK wirft Vladimir Krasilnikov Betrug und absichtlichen Bankrott vor.

Diese Vorwürfe seien ernstzunehmende Verbrechen, so die Sprecherin, die mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft würden. Dass Krasilnikov noch auf freiem Fuß ist, sei damit nicht zu vereinbaren. Die Behörde befürchtet, dass er Zeugen unter Druck setzen und Beweise wie etwa Dokumente der Buchhaltung vernichten könnte, wenn er nicht verhaftet wird. Außerdem bestehe Fluchtgefahr.

Erst am vergangenen Freitag hatte die Airline ihren Bankrott erklärt. Als direkte Konsequenz hatte die Luftfahrtbehörde Kontinent sofort die Flugerlaubnis entzogen. Außerdem soll die gesamte aus Tu154 bestehende Flotte beschlagnahmt werden, damit die Fluggesellschaft sie nicht verkauft. Hunderte Passagiere saßen nach dem plötzlichen Grounding an russischen Flughäfen fest und mussten von anderen Airlines ans Ziel gebracht werden (aeroTELEGRAPH berichtete).

Video

bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack