Blick aus dem Innern der Inbloon-Kapsel: Grandiose Aussicht

Discounter im Weltraum

Ein spanischer Unternehmer will schon 2013 Flüge ins All anbieten - mit einem neuen Konzept. Und deutlich günstiger als Virgin.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

span>José Mariano López Urdiales hält es für einen Meilenstein. Die Sparkasse La Caixa verpflichtete sich dieser Tage, in die Firma Zero2infinity zu investieren, mit der Urdiales ab 2013 eine Art Weltraumflüge anbieten will. Den Betrag nannten die beiden Parteien indes nicht. Gleichzeitig hätten sich spanische Privatinvestoren beteiligt. Schon 2012 will nun der Unternehmer aus Barcelona erste Testflüge absolvieren.

Urdiales verfolgt ein ganz anderes Konzept als Hauptkonkurrent Richard Branson mit seiner Virgin Galactic. Die Passagiere befinden sich in einer Kapsel, die rundum verglast ist. Diese wird mit einem mit Helium angetriebenen Ballon innerhalb von etwas über einer Stunde auf 36'000 Meter über der Erdoberfläche gehoben. Dort oben wird die Kapsel - Bloon genannt - für zwei Stunden verbleiben und segeln. Danach wird das Helium im Ballon langsam abgelassen. Und dann wird eine Art Fallschirm über der Kapsel ausgefahren, der sie wieder zurück zur Erde Bringt. Diese Phase dauert nochmals rund zwei Stunden.

Billiger, aber tiefer

Das Abenteuer kostet 110'000 Euro. Normalerweise reisen vier Passagiere in einem Flug. Möglich sind jedoch Individualisierungsoptionen, wie der Flug über das eigene Wohnsitzland oder die Buchung der Kapsel nur zu zweit. Anders als bei Branson fliegt der Bloon in der Stratosphäre - weit über der Erde, aber noch lange nicht im Weltall. Virgin Galactic dagegen bringt die Passagiere auf über 100'000 Meter und damit in den Bereich der Schwerelosigkeit - allerdings bloß für fünf Minuten.

Branson will schon in wenigen Monaten loslegen. Dann sollen die ersten Weltraumtouristen mit dem Spaceship Two ins All befördert werden. Mehrere Hundert Menschen haben bislang bereits eine Anzahlung geleistet, um zu den ersten Passagieren zu gehören. Ein Flug kostet bei Bransons Virgin Galactic rund 200'000 Dollar.

Der Flug mit dem Bloon im Video:

Und der von Virgin Galactic:

Video

guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack