B777 von Egypt Air: Der Flieger bog falsch ab.

Katastrophaler Fehler von Egypt Air

Nur knapp entgingen Jets von Lufthansa und Egypt Air letzten Sommer einem Desaster. Nun hat die FAA die Schuldfrage geklärt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Im vergangenen Juni mussten die Piloten eines Lufthansa-Airbus beim Start am New Yorker Flughafen John F. Kennedy Airport eine Vollbremsung hinlegen. Eine Boeing B777 der Egypt Air war versehentlich auf die Startbahn abgebogen. Eine Kollision hätte katastrophal geendet: Beide Flieger waren vor ihren Langstreckenflügen vollgetankt worden und hatten Hunderte von Passagieren an Bord: Im Lufthansa-Flieger befanden sich 286 Passagiere, die Egypt-Maschine hätte Platz für 346 Passagiere und Crew - beide Jets waren voll betankt (aeroTELEGRAPH berichtete).

Wie die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA nun mitteilt, liegt die Schuld an dem Zwischenfall bei den Piloten der ägyptischen Maschine. Sie seien nicht in der Lage gewesen, den Anweisungen des Kontrollturms zu folgen und daher fälschlicherweise auf das Rollfeld gefahren. Das Untersuchungsergebnis habe man an die Behörden in Ägypten weitergeleitet, die für die Untersuchung der Operationen von Egypt Air zuständig sind. Noch ist nicht klar, wie die Ägypter weiter vorgehen.

Sechs Sekunden bis zum Desaster

Nur sechs Sekunden trennten die beiden Flieger im Sommer von einem tödlichen Desaster. Die Panik im Tower war dementsprechend groß: «Nein! Whoa-whoa-whoa-whoa!», klingen die Rufe in der Tonbandaufzeichnung. «Sofort die Startpläne abbrechen!», ruft ein Lotse den Lufthansa-Piloten zu, die ihre Maschine nach München fliegen sollten.

In den amerikanischen Nachrichten wurden Animationen veröffentlicht:

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Lufthansa verkleinert Angebot nach Dresden und Leipzig

Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.

Drei Leichtverletzte bei Evakuierung eines Airbus A321 Neo von Lufthansa

angela zaunert freuher lufthansa

«Egal wie kurz der Flug war – der Passagier bekam etwas»

ticker-lufthansa

Lufthansa stellt Strecke Frankfurt - Bremen ein

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies