B777 von Egypt Air: Der Flieger bog falsch ab.

Katastrophaler Fehler von Egypt Air

Nur knapp entgingen Jets von Lufthansa und Egypt Air letzten Sommer einem Desaster. Nun hat die FAA die Schuldfrage geklärt.

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Im vergangenen Juni mussten die Piloten eines Lufthansa-Airbus beim Start am New Yorker Flughafen John F. Kennedy Airport eine Vollbremsung hinlegen. Eine Boeing B777 der Egypt Air war versehentlich auf die Startbahn abgebogen. Eine Kollision hätte katastrophal geendet: Beide Flieger waren vor ihren Langstreckenflügen vollgetankt worden und hatten Hunderte von Passagieren an Bord: Im Lufthansa-Flieger befanden sich 286 Passagiere, die Egypt-Maschine hätte Platz für 346 Passagiere und Crew - beide Jets waren voll betankt (aeroTELEGRAPH berichtete).

Wie die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA nun mitteilt, liegt die Schuld an dem Zwischenfall bei den Piloten der ägyptischen Maschine. Sie seien nicht in der Lage gewesen, den Anweisungen des Kontrollturms zu folgen und daher fälschlicherweise auf das Rollfeld gefahren. Das Untersuchungsergebnis habe man an die Behörden in Ägypten weitergeleitet, die für die Untersuchung der Operationen von Egypt Air zuständig sind. Noch ist nicht klar, wie die Ägypter weiter vorgehen.

Sechs Sekunden bis zum Desaster

Nur sechs Sekunden trennten die beiden Flieger im Sommer von einem tödlichen Desaster. Die Panik im Tower war dementsprechend groß: «Nein! Whoa-whoa-whoa-whoa!», klingen die Rufe in der Tonbandaufzeichnung. «Sofort die Startpläne abbrechen!», ruft ein Lotse den Lufthansa-Piloten zu, die ihre Maschine nach München fliegen sollten.

In den amerikanischen Nachrichten wurden Animationen veröffentlicht:

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