B777 von Egypt Air: Der Flieger bog falsch ab.

Katastrophaler Fehler von Egypt Air

Nur knapp entgingen Jets von Lufthansa und Egypt Air letzten Sommer einem Desaster. Nun hat die FAA die Schuldfrage geklärt.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Im vergangenen Juni mussten die Piloten eines Lufthansa-Airbus beim Start am New Yorker Flughafen John F. Kennedy Airport eine Vollbremsung hinlegen. Eine Boeing B777 der Egypt Air war versehentlich auf die Startbahn abgebogen. Eine Kollision hätte katastrophal geendet: Beide Flieger waren vor ihren Langstreckenflügen vollgetankt worden und hatten Hunderte von Passagieren an Bord: Im Lufthansa-Flieger befanden sich 286 Passagiere, die Egypt-Maschine hätte Platz für 346 Passagiere und Crew - beide Jets waren voll betankt (aeroTELEGRAPH berichtete).

Wie die amerikanische Aufsichtsbehörde FAA nun mitteilt, liegt die Schuld an dem Zwischenfall bei den Piloten der ägyptischen Maschine. Sie seien nicht in der Lage gewesen, den Anweisungen des Kontrollturms zu folgen und daher fälschlicherweise auf das Rollfeld gefahren. Das Untersuchungsergebnis habe man an die Behörden in Ägypten weitergeleitet, die für die Untersuchung der Operationen von Egypt Air zuständig sind. Noch ist nicht klar, wie die Ägypter weiter vorgehen.

Sechs Sekunden bis zum Desaster

Nur sechs Sekunden trennten die beiden Flieger im Sommer von einem tödlichen Desaster. Die Panik im Tower war dementsprechend groß: «Nein! Whoa-whoa-whoa-whoa!», klingen die Rufe in der Tonbandaufzeichnung. «Sofort die Startpläne abbrechen!», ruft ein Lotse den Lufthansa-Piloten zu, die ihre Maschine nach München fliegen sollten.

In den amerikanischen Nachrichten wurden Animationen veröffentlicht:

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Wachstum bei Lufthansa City Airlines geht trotz Schlichtung weiter

Airbus A320 Neo von Lufthansa mit Jubiläumslackierung: der Konzern sucht den Frieden mit den Gewerkschaften.

Lufthansa-Führung will den gordischen Knoten durchtrennen und sucht den Frieden mit den Gewerkschaften

ticker-lufthansa

Vorerst keine weiteren Streiks: Lufthansa und Pilotengewerkschaft einigen sich auf Schlichtung

Die Boeing 787-9 von Lufthansa mit der 100-Jahre-Sonderlackierung: Zuerst sollte der Kranich blau werden.

Lufthansa-Designer: «Mit dem weißen Kranich sind wir auf Gold gestoßen»

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack