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Nach Kollision in Vancouver

A340 von Edelweiss braucht neues Heck

Die Bodenkollision mit einem Dreamliner von Air Canada verursachte beim Airbus A340 von Edelweiss einen großen Schaden. Der Jet fällt für Wochen aus.

Die Boeing 787-8 von Air Canada fliegt bereits wieder munter durch die Welt. In den vergangenen sechs Tagen war sie drei Mal in London, ein Mal in San Francisco und ein Mal in Mailand. Der Schaden am Dreamliner mit dem Kennzeichen C-GHPU, der am Flughafen Vancouver einen Airbus A340 von Edelweiss angefahren hat, war offenbar sehr gering.

Während die kanadische Maschine schnell repariert werden konnte, erweisen sich die Schäden am A340 des Schweizer Ferienfliegers als deutlich größer als zuerst angenommen. Experten von Airbus inspizierten inzwischen das Flugzeug zusammen mit Technikern von Edelweiss. Dabei wurde klar, dass es nicht provisorisch geflickt und dann nach Zürich überführt werden kann, um es dort zu reparieren.

Suche auf Flugzeugfriedhöfen

Im Höhenruder des Jets mit dem Kennzeichen HB-JMF zeigen sich diverse Risse. Der Heckkonus mit dem Hilfstriebwerk (Auxiliary Power Unit, kurz APU) ist deutlich eingedrückt, wie Bilder von vor Ort zeigen. Gemäß informierten Kreisen suchen Edelweiss und Airbus nun bei stillgelegten A340 nach einem kompletten Heck als Ersatz. Wie ein Sprecher von Edelweiss erklärt, fällt das Flugzeug darum bis Mitte September aus.

Zum Unfall hat eine Verkettung unglücklicher Umstände geführt. Der Airbus A340 durfte wegen Bauarbeiten am Flughafen Vancouver nicht ganz bis ans Gate fahren. Er musste stoppen und wäre dann von einem Schlepper an die Endposition gezogen worden. Doch gerade da fuhr der Dreamliner von Air Canada an der Maschine von Edelweiss vorbei, die noch einige Meter nach hinten hinausragte.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Schäden am Airbus A340 von Edelweiss.



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