Biertrolley von KLM: Ob das Bier schmeckt wie in der Bar?

Spezielle TechnikKLM zapft bald Bier über den Wolken

Bier an Bord? Nichts Neues. Aber frisch gezapft? Die niederländische Airline KLM glaubt, das geht und bietet Bier vom Fass schon bald auf ausgewählten Flügen an.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Das perfekte Bier zu zapfen ist schon am Boden eine Herausforderung. Über den Wolken ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das hat verschiedene Gründe. Sicherheitsbestimmungen und die unterschiedlichen Druckverhältnisse erschweren die Bedingungen für ein frisch gezapftes kühles Blondes enorm. Doch KLM glaubt nun, gemeinsam mit der heimischen Brauerei Heineken die Lösung gefunden zu haben.

Im kommenden Monat – anlässlich der Olympischen Sommerspiele – will die Fluggesellschaft auf Flügen nach Rio de Janeiro ihren Passagieren erstmals frisch gezapftes Bier servieren. Jahrelang habe man gemeinsam mit Heineken eine spezielle Technik entwickelt, die das Zapfen über den Wolken ermöglicht, ohne dass der Geschmack beeinträchtigt wird. «Brew Lock» haben sie diese Technik getauft.

Kein Druck durch Kohlendioxid

Die erste Herausforderung, die zu lösen war: In Bars entsteht der Druck durch Kohlendioxid. Da Gasflaschen aber logischerweise an Bord nicht erlaubt sind, muss Heineken bei KLM mit Luftdruck zapfen. Solche Vorrichtungen gibt es bereits, doch sind sie in der Regel zu groß um sie an Bord eines Flugzeuges zu nutzen. Offenbar haben KLM und Heineken aber eine Lösung gefunden.

Wie Heineken dem Portal Quartz erklärt, hat man den Druck des Zapfhahns deutlich höher eingestellt als es auf dem Boden nötig wäre, weil sonst ein Glas voller Schaum die Folge wäre. Ein weiterer Unterschied zum traditionellen Zapfen: Statt in einem Fass befindet sich das Bier in einem Plastikschlauch.

Keine richtige Kühlung

Ein Problem ließ sich übrigens nicht richtig lösen: Die Kühlung des Bieres. Statt es permanent zu kühlen wird das Fass also nun in einer Art Thermos-Trolley herumgefahren, der das Bier mehrere Stunden kühl hält. Dennoch sollten Bierfans wohl schnell zuschlagen, wenn sie ihr Bier gerne so richtig kühl mögen.

Ein weiterer Nachteil: Das gezapfte Bier gibt es nur in der Business Class. Eigentlich hätte der Zapfservice an Bord bereits in diesem Monat starten sollen. Doch noch wartet die Fluggesellschaft auf die Zertifizierung durch die Behörden.

Mehr zum Thema

Bier: Mancher lässt sich bereits am Flughafen volllaufen.

Wie viel Bier steckt in einem Airbus A380?

ticker-klm

KLM verschiebt Airbus-A350-Premiere

Betankung mit E-SAF-Anteil bei KLM: Vorerst nur ein Demonstrationsflug.

E-SAF: Der Flugtreibstoff der Zukunft hat ein Henne-Ei-Problem

ticker-klm

KLM trainiert Pilotinnen und Piloten in Maastricht/Aachen

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bresme aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion