Flieger von Kenya Airways: Die Fluggesellschaft ächzt unter einer enormen Schuldenlast.

FinanzproblemeKenya Airways kämpft um jeden Dollar

Die Fluggesellschaft des ostafrikanischen Landes drücken massive Schulden. Nun kämpft Kenya Airways um jeden Dollar.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der letzte Unternehmensgewinn ist lange her. 2012 hat Kenya Airways letztmals schwarze Zahlen geschrieben. Dabei waren die Ambitionen der Fluggesellschaft des ostafrikanischen Landes groß. In einem Zehn-Jahres-Plan wollte die Airline bis 2022 rund 100 Flugzeuge betreiben, jede große Stadt auf dem afrikanischen Kontinent anfliegen und die Heimbasis Nairboi zum wichtigsten Drehkreuz Afrikas machen.

Zehn Jahre später ist außer Verbindlichkeiten nicht viel geblieben. Statt zur wichtigsten Airline Afrikas aufzusteigen, sitzt Kenya Airways auf einem Schuldenberg von rund 1,3 Milliarden Dollar, berichtet Africa News. 2022 hat die Fluggesellschaft einen Rekordverlust von 290,62 Millionen US-Dollar erwirtschaftet.

In Gesprächen mit Boeing

Nun kämpft die Fluggesellschaft an vielen Fronten um Geld. Aktuell befindet sich das Management etwa in Gesprächen mit Boeing, damit eine bereits geleistete Anzahlung in Höhe von umgerechnet rund 2,3 Millionen Dollar nicht verfällt, schreibt Business Daily Africa. Kenya Airways hatte neue Maschinen bestellt, diese aber nicht innerhalb der vorgegebenen Frist vollständig bezahlt.

Um Kosten zu sparen, hat die Fluggesellschaft auch ihre Flotte verkleinert. Dazu wurden die Leasingverträge für drei Boeing 777-300 beendet. Zwei Großraumjets waren zuletzt an Turkish Airlines untervermietet. Mit diesen Maßnahmen will Kenya Airways rund 30 Millionen Dollar pro Jahr einsparen.

Erster Unternehmensgewinn im kommenden Jahr

Statt den angepeilten 100 Flugzeugen betreibt Kenya Airways heute laut dem Luftfahrtdatenportal CH-Aviation eine Flotte von 32 Maschinen. Die 23 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge verteilen sich auf 13 Embraer E190, 8 Boeing 737-800 sowie 2 Boeing 737-300. Für die Langstrecke setzt die Fluggesellschaft auf 9 Boeing 787-8 Dreamliner.

Das Management sieht die Zukunft dennoch positiv und will schon im kommenden Jahr wieder Gewinne schreiben. Grundlage dieser Sicht sind die 68 Prozent auf 3,7 Millionen gestiegenen Passagierzahlen. Auch das Frachtgeschäft ist um 3,5 Prozent gestiegen.

Mehr zum Thema

Dreamliner von Kenya Airways: Die Fluggesellschaft soll neu aufgestellt werden.

Neue Regierung will Kenya Airways aufteilen

Flieger von Kenya Airways: Die Fluggesellschaft hat Zweifel am Sinn ihrer Allianz-Mitgliedschaft.

Auch Kenya Airways prüft Austritt aus Skyteam

Boeing 777 von Kenya Airways: Große Pläne.

South African und Kenya Airways planen pan-afrikanische Fluglinie

ticker-welt

Ostafrika treibt Liberalisierung des Luftverkehrs mit regionalem Luftverkehrsabkommen voran

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil