B777 von Kenya Airways: Bald verstärkt in die Golfregion.

Kenya Airways will Golf erobern

Die afrikanische Fluggesellschaft will kräftig wachsen. Sie greift dabei Emirates & Co. vor deren Haustüre an.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Schon jetzt ist Kenya Airways mit den Strecken in den Nahen Osten sehr zufrieden. Die Auslastung auf der Dubai-Route etwa beträgt laut dem Centre for Asia Pacific Aviation komfortable 85 Prozent. Im Nahen Osten sieht das Management der Fluggesellschaft deshalb großes Potenzial. Man prüfe nun weitere Möglichkeiten, welche die Region biete, so Regionalmanager Abraham Joseph gemäß dem Onlineportal Arabian Business. Bislang hat Emirates am meisten Flüge zwischen dem arabischen Raum und Afrika im Angebot. Die Airline aus Dubai fliegt auf dem Schwarzen Kontinent 22 Destinationen an. Kenya will das große Potenzial auf diesen Routen nicht einfach der Konkurrenz überlassen. Daher will man die Frequenzen in die Golfregion massiv erhöhen und neue Ziele anfliegen. Auf der Route nach Dubai etwa sollen die Flüge verdoppelt werden. Bisher bietet die Fluglinie zehn Flüge in der Woche in das Emirat an. Weitere Ausweitungen sind laut Medienberichten geplant. Auch das Angebot nach Jeddah will man erweitern.

Doch neben den etablierten Zielen will Kenya Airways auch neue Wege erschließen. So plant die ostafrikanische Fluggesellschaft, die zu 26 Prozent KLM und zu 23 Prozent dem Staat, schon ab Mitte des Jahres Flüge nach Beirut anzubieten. Auch ins pakistanische Karachi will man schon in Bälde fliegen, allerdings mit einem Zwischenstop in Dubai. «Kenya Airways hat ein spannendes Jahr vor sich in der Golfregion» so Joseph.

Zehnjahres-Plan

Diese Pläne gehen einher mit dem Zehnjahres-Wachstumsplan, den die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr vorgestellt hat. Dazu gehört unter anderem, die Flottengröße auf 100 Flugzeuge zu verdreifachen. Außerdem will das Mitglied der Allianz Skyteam innerhalb der nächsten zwei Jahre jede große Stadt auf dem afrikanischen Kontinent anfliegen und die Heimbasis Nairboi zum wichtigsten Drehkreuz Afrikas machen.

Mehr zum Thema

Emirates hat insgesamt 35 Dreamliner bestellt: Nun könnte die Order wackeln.

Emirates könnte gesamte Dreamliner-Bestellung in eine für zusätzliche Boeing 777X umwandeln

ticker-emirates

Emirates will Geschäft mit Medizintourismus ausbauen

ticker-emirates

Emirates baut Partnerschaften aus

ticker-emirates

Emirates und Kuwait Airways planen gegenseitiges Codeshare

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies