B777 von Kenya Airways: Bald verstärkt in die Golfregion.

Kenya Airways will Golf erobern

Die afrikanische Fluggesellschaft will kräftig wachsen. Sie greift dabei Emirates & Co. vor deren Haustüre an.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Schon jetzt ist Kenya Airways mit den Strecken in den Nahen Osten sehr zufrieden. Die Auslastung auf der Dubai-Route etwa beträgt laut dem Centre for Asia Pacific Aviation komfortable 85 Prozent. Im Nahen Osten sieht das Management der Fluggesellschaft deshalb großes Potenzial. Man prüfe nun weitere Möglichkeiten, welche die Region biete, so Regionalmanager Abraham Joseph gemäß dem Onlineportal Arabian Business. Bislang hat Emirates am meisten Flüge zwischen dem arabischen Raum und Afrika im Angebot. Die Airline aus Dubai fliegt auf dem Schwarzen Kontinent 22 Destinationen an. Kenya will das große Potenzial auf diesen Routen nicht einfach der Konkurrenz überlassen. Daher will man die Frequenzen in die Golfregion massiv erhöhen und neue Ziele anfliegen. Auf der Route nach Dubai etwa sollen die Flüge verdoppelt werden. Bisher bietet die Fluglinie zehn Flüge in der Woche in das Emirat an. Weitere Ausweitungen sind laut Medienberichten geplant. Auch das Angebot nach Jeddah will man erweitern.

Doch neben den etablierten Zielen will Kenya Airways auch neue Wege erschließen. So plant die ostafrikanische Fluggesellschaft, die zu 26 Prozent KLM und zu 23 Prozent dem Staat, schon ab Mitte des Jahres Flüge nach Beirut anzubieten. Auch ins pakistanische Karachi will man schon in Bälde fliegen, allerdings mit einem Zwischenstop in Dubai. «Kenya Airways hat ein spannendes Jahr vor sich in der Golfregion» so Joseph.

Zehnjahres-Plan

Diese Pläne gehen einher mit dem Zehnjahres-Wachstumsplan, den die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr vorgestellt hat. Dazu gehört unter anderem, die Flottengröße auf 100 Flugzeuge zu verdreifachen. Außerdem will das Mitglied der Allianz Skyteam innerhalb der nächsten zwei Jahre jede große Stadt auf dem afrikanischen Kontinent anfliegen und die Heimbasis Nairboi zum wichtigsten Drehkreuz Afrikas machen.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates baut Champagner- und Schaumweinangebot aus

ticker-emirates

Emirates vertraut bei Wartung der Airbus A380 bis 2030 auf Lufthansa Technik

ticker-emirates

Emirates baut Flüge nach Ghana aus

Ryanair-Maskottchen im Emirates-Sitz. «Hasse es», schrieb die Airline darunter.

Ryanair lästert über neue Emirates-Kopfstütze - und kassiert prompt einen Konter

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil