Baby an Bord - das kann unter Umständen ziemlich teuer werden.

Kein Herz für Kinder

Kein eigener Sitz, kein Handgepäck - und trotzdem kostet das Ticket das Doppelte. Kleinkinder haben es bei so mancher Billigairline schwer.

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Kinder unter zwei Jahren dürfen auf dem Schoss der Eltern mitreisen. Doch oft wäre es billiger, dem Baby einen eigenen Sitzplatz zu buchen - zum Erwachsenen-Tarif. Das hat eine Studie des Portals Travelsupermarket.com ergeben.

Ein Beispiel: Ryanair bietet derzeit Tickets ab einem Preis von 9,99 Pfund an. Der Kindertarif kostet mit 20 Pfund das Doppelte. Und das, obwohl für Kleinkinder nicht einmal Handgepäck erlaubt ist.

Den eigenen Kindersitz mitbringen

Wer denkt, man könne doch einfach einen Erwachsenentarif für das Kind buchen, hat - zumindest bei Ryanair - weit gefehlt. Die Fluglinie, ebenso wie Jet2, erlaubt das den Eltern nicht. Easyjet und BMI allerdings schon - allerdings kann man das nicht online erledigen. Und: Die Eltern müssen ihren eigenen Kindersitz mitbringen.

Premium-Fluglinien berechnen die Kosten für die Kindertickets meistens anhand des Preises, den die Eltern bezahlt haben. British Airways und Virgin berechnen beispielsweise zehn Prozent des Ticketpreises der Erwachsenen. Das kann auf kurzen Strecken billig sein, wenn man aber eine längere Reise unternehmen will, kann das den Geldbeutel ganz schön strapazieren.

Aber die ein oder andere Airline hat dann doch ein Herz für Kinder: Thomson oder Thomas Cook etwa erlauben Kleinkindern zehn Kilogramm an Handgepäck, Bmibaby und Monarch fünf Kilogramm.

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