Piste von Kassel-Calden: Künftig die Piste des Kassel Airport.

Stagnierende PassagierzahlenKassel kommt nicht vom Fleck

Auch 2014 schaffte Kassel-Calden kein Wachstum. Die Passagierzahlen stagnieren, der Verlust steigt. Nun soll die Änderung des Namens in Kassel Airport helfen.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Nun soll es Kosmetik richten. Statt Kassel-Calden wird sich der nordhessische Flughafen künftig Kassel Airport nennen. Die Konzentration auf einen solchen Namen sei «unverzichtbar, um den Flughafen im internationalen Geschäft zu positionieren», so die Betreibergesellschaft in einer Medienmitteilung. Auch das Logo und der Markenauftritt werden geändert.

Klar ist: Kassel muss etwas tun. Denn der Flughafen kommt seit seiner offiziellen Eröffnung im April 2013 einfach nicht vom Fleck. Auch vergangenes Jahr ging es nicht vorwärts. 45.587 Passagiere benutzen den Flughafen - ein Rückgang um rund 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. «2014 wurden die Flüge von und nach Kassel-Calden fast ausschließlich nonstop als Direktflüge angeboten und somit auch keine Transitpassagiere mehr in der Statistik erfasst. De facto sind die Passagierzahlen also konstant geblieben», relativiert eine Sprecherin des Airports den Rückgang. Aber Wachstum sieht anders aus.

Management von Kassel-Calden sieht Fortschritte

Das Management verteidigt seine Leistung dennoch. Man habe einiges unternommen, um die Passagierzahlen zu erhöhen. «Mit Germania ist es uns gelungen, eine der renommiertesten deutschen Fluggesellschaften für Kassel-Calden zu gewinnen», so die Sprecherin. Ein stabiler Flugplan und zuverlässige Partner seien für die Kunden das ausschlaggebende Argument. Das sei gelungen. «2014 konnten wir wesentlich mehr Direktflüge nonstop von und nach Kassel-Calden anbieten.»

Dennoch schreibt der Flughafen auch 2014 rote Zahlen. Man rechne mit einem Verlust von 8,1 Millionen Euro, so die Sprecherin. Das ist mehr als im Vorjahr. 2013 verlieb unter dem Strich ein Minus von 6,8 Millionen. Die Aktionäre müssen also weiter hoffen. Das Land Hessen hält 68 Prozent der Anteile der Betreibergesellschaft. Je 13 Prozent halten Stadt und Landkreis Kassel und 6 Prozent die Gemeinde Calden.

Mehr zum Thema

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack