Kampfzone Afrika

In Afrika boomen Flugreisen. Die regionalen Fluglinien haben aber Angst, dass ausländische Airlines sie vom Heimatmarkt verdrängen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Um 6,5 Prozent wird die Nachfrage nach Flügen in und nach Afrika 2011 wachsen. Das prognostiziert zumindest die Weltorganisation der Airlines Iata in ihrem neusten Bericht. Vom diesem Boom wollen viele profitieren. Was dazu führt, dass die angebotenen Kapazitäten noch stärker wachsen: Gemäß den Experten der Organisation dürften sie gar über sieben Prozent zunehmen. Kein Wunder also, dass die Fluggesellschaften auf dem Schwarzen Kontinent unter dem Strich Geld verlieren - zumal der hohe Ölpreis und die Unruhen in Nordafrika die Situation noch zusätzlich verschärfen.

Der scharfe Wettbewerb scheint die Kontrahenten nun zunehmend nervös zu machen. «Es gibt eine Invasion ausländischer Fluglinien in Afrika - vor allem von Anbietern aus Europa und dem Nahen Osten. Aber auch den USA, Asien und vor allem China kommt zunehmendes Interesse», sagte Elijah Chingosho, Chef der Afrikanischen Airline Vereinigung Afraa der kenianischen Zeitung The Standard. Dadurch gerieten die heimischen Fluglinien gleich zweifach unter Druck, erklärte Aaron Munetsi, Chef der South African Airways für Afrika und den Nahen Osten, der Zeitung weiter. Denn auch die inländische Konkurrenz nehme zu.

Air France bevorteilt

Chingosho sieht dabei nicht immer nur faires Verhalten. Die Schwarze Liste der Europäischen Union, welche viele afrikanische Airlines betrifft, sei ein protektionistisches Instrument, sagte er etwa im Juli bei einer Konferenz. Air France profitiere ganz besonders davon. Neun von zehn ihrer profitabelsten Routen führten nach Afrika, so der Chef der Vereinigung weiter. «Wie schaffen sie das? Ganz einfach indem sie afrikanische Fluglinien ausschließen», sagte er gemäß dem Fachportal Aviation Week. Nicht nur gegen europäische Airlines wettert der Branchenvertreter. Die Fluglinien vom Golf bezichtigt er gemäß Arabian Aerospace Radio der Wilderei. Sie würden heimischen Anbietern nicht nur Routen wegschnappen, sondern vor allem auch Personal.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg