Flugbegleiterinnen von Camair-co: Sie hoffen auf einen baldigen Neustart.

KamerunKamerun will Camair-Co wiederbeleben

Die Flieger von Camair-co sind am Boden. Mit frischem Geld von der Regierung soll die Nationalairline Kameruns nun wieder abheben. Doch es gibt Opposition.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Am 21. Juni zog die Regierung die Reißleine. Sie befahl Camair-Co die Einstellung der Flüge nach Europa. Zu hoch war das Risiko geworden. Denn zuvor waren auf dem Alten Kontinent wiederholt Flugzeuge der Nationalairline Kameruns beschlagnahmt worden, um die Zahlung von ausstehenden Schulden zu erzwingen. Sie sollen sich inzwischen auf 35 Milliarden Francs CFA BCEAO (rund 53 Millionen Euro) belaufen.

Hinzu kamen betriebliche und technische Mängel, die auch von der EU angemahnt worden waren. Bis sie behoben sind, hätte Camair-co sowieso vorerst nicht mehr nach Europa fliegen dürfen. Der Marktanteil der heimischen Fluglinie blieb aber schon vorher bescheiden. Air France kommt in Kamerun auf 21 Prozent und Brussels Airlines auf 13 Prozent. Camair-Co erreichte nur 11 Prozent.

Hohe Investition

Das ist symptomatisch. Seit ihrem Start im Jahr 2011 steckt Camair-Co in Turbulenzen. In jedem einzelnen Betriebsjahr schrieb sie Verluste.  Doch nun plant die Regierung einen Neustart. Cameroun Airlines Corporation, wie die Fluggesellschaft offiziell heißt, soll wieder zum Stolz des Landes werden.

Das Kabinett beauftragte Boeing Consulting mit einer Studie. Demnach muss die Regierung 327 Milliarden Francs CFA BCEAO (rund 500 Millionen Euro) investieren, um die Airline zu rekapitalisieren. Gleichzeitig hat sie die Schulden zu übernehmen und eine Subvention für die Airline zu sprechen, so die Experten aus den USA.

14 Flugzeuge

Geplant ist eine Flotte von 14 Flugzeugen - 9 Boeings unterschiedlicher Größe, 2 MA-60 und eine Bombardier Dash 8-400. Damit sollen innerhalb von zwei Jahren 5 internationale, 13 regionale und 9 nationale Ziele angeflogen werden. Bereits jetzt gibt es in Kamerun allerdings wieder politisches Gezanke um den Plan zum Neustart von Camair-co.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies