Letzte Aktualisierung: 23:31 Uhr

Boeing 787 Dreamliner geordert

Juneyao Airlines setzt nicht auf Airbus A350

Juneyao Airlines will auf die Langstrecke. Nun ist der Entscheid gefallen, mit welchem Flugzeugtyp die chinesische Fluglinie ihre Expansion wagt. Sie kauft bis zu 10 Boeing 787-9 Dreamliner.

Juneyao Airlines

Flieger von Juneyao Airlines: Das Logo prangt bald auch auf Dreamliner.

Lange stand Juneyao Airlines im Schatten von Spring Airlines. Beide Fluggesellschaften haben einiges gemeinsam: Sie wurden zur gleichen Zeit gegründet und stammen beide aus Shanghai. Zudem wuchsen beide in den letzten zehn Jahren etwa gleich kräftig. Doch Juneyao ist anders als die lokale Konkurrentin außerhalb von China kaum bekannt.

Das ändert sich jetzt. Im zweiten Quartal wird Juneyao Airlines Connecting Partner der Star Alliance. Das heißt, Passagiere können dann zu denselben Konditionen wie innerhalb der Allianz Anschlussflüge mit der chinesischen Billigairline hinzubuchen. Eine Vollmitgliedschaft ist mittelfristig das Ziel des Managaments. Es ist nicht die einzige Änderung, die ansteht. Kommendes Jahr will Juneyao Langstreckenflüge starten. Bislang fliegt die Fluglinie vor allem in China und in einige umliegende Staaten.

Feste Order und Option

Seit letzten Herbst schaute sich Juneyao Airlines deshalb intensiv nach Langstreckenfliegern um. Dabei standen der Boeing Dreamliner und der Airbus A350 zur Auswahl. Bald stand das Modell aus den USA in der Poleposition. Und nun ist der endgültige Entscheid gefallen. In einer Eingabe an die Shanghai Stock Exchange erklärte Juneyao Airlines, der Aufsichtsrat habe dem Kauf zugestimmt. Demnach wird die Fluglinie in einem ersten Schritt 5 Boeing 787-9 fest ordern. Die Dreamliner sollen 2018 und 2019 geliefert werden.

Daneben sichert sich die Airline auch eine Option auf 5 weitere Boeing 787-9. Ihre Lieferung ist für 2019 und 2020 vorgesehen. «So stärken wir unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit», so Juneyao Airlines in der Eingabe. Bislang besteht die Flotte aus 58 Airbus A320 und A321.



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