Flugzeug von Qatar Airways: Die Golfairline und British Airways rücken immer enger zusammen.

Joint VentureAffäre von British Airways und Qatar wird heftiger

British Airways und Qatar stimmen künftig auf der Route London - Doha Flugpläne ab und passen Tarife an. Zudem bauen sie ihr Codeshare-Abkommen aus.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Der Flirt zwischen den beiden Fluggesellschaften begann vor mehr als zwei Jahren. Damals vereinbarten sie ein Codeshare-Abkommen für ausgewählte Strecken. Im Januar 2015 stieg Qatar Airways dann zusätzlich als Aktionärin bei der British-Airways-Muttergesellschaft IAG ein. Inzwischen wurde die Beteiligung auf 20 Prozent aufgestockt.

Nun wird die Affäre nochmals heftiger. Denn British Airways und Qatar Airways haben ein Joint Venture für die Flüge zwischen London und Doha vereinbart, wie sie am Mittwoch (28. September) bekannt gaben. Das heißt, sie teilen sich die Einnahmen auf dieser Strecke. Zudem stimmen sie die Preise sowie die Flugpläne miteinander ab und bieten den Vielfliegern mehr Meilen auf den Flügen der anderen Fluglinie. British Airways und Qatar Airways sind beide Mitglied in der Oneworld-Allianz.

Wie auch Lufthansa

Verbunden mit dem Joint Venture ist ein ausgebautes Codeshare-Abkommen. Künftig wird der Iata-Code BA von British Airways auf allen Flügen von Qatar Airways stehen, die zu Ziele im Nahen Osten, in Asien und in Afrika führen, welche die Briten nicht selbst anfliegen. Umgekehrt wird der Code QR von Qatar Airways auf gewissen Flügen von London nach Europa stehen. Sie sind indes noch nicht bestimmt. «Hier kommen zwei Weltklasse-Airlines zusammen um den Passagieren ein verbessertes Angebot bieten zu können», kommentiert Qatar-Chef Akbar Al Baker den Ausbau der Zusammenarbeit.

Ein solches Joint Venture betreiben Lufthansa und ihre Töchter Austrian Airlines und Swiss mit Singapore Airlines. Es betrifft Flüge zwischen Frankfurt, München und Zürich und Singapur. Air France, Delta, Jet Airways und KLM arbeiten auf ähnliche Weise zwischen Indien und Nordamerika zusammen.

Unabhängig von Beteiligung

Willie Walsh, Chef der British-Airways-Muttergesellschaft IAG, betont, dass die Zusammenarbeit mit Qatar Airways unabhängig von der Beteiligung ist. «Das würden wir tun, ob Qatar Airways nun Anteile an IAG besitzt oder nicht. Es geht darum, dass wir durch die Kooperation beide stärker werden», so der Manager kürzlich im Interview mit aeroTELEGRAPH. IAG erhalte so ein stärkeres Netzwerk nach Asien und in den Nahen Osten. Qatar profitiere im Gegenzug von unserem Netzwerk in Lateinamerika, wo Iberia stark sei, aber auch in Nordamerika und Europa.

Mehr zum Thema

IAG-Chef Willie Walsh: «Wenn es an der Zeit ist, schlagen wir auch außerhalb Europas zu.»

«Eurowings fehlt tiefe Kostenbasis einer Billigairline»

Abfallendes Rad: Das Flugzeug flog ohne Probleme bis ans Ziel in London.

Airbus A350 von British Airways verliert beim Start in Las Vegas ein Rad

Embraer E190 von British Airways: Reisende mussten am 4. Januar acht Stunden in Amsterdam in dem Flugzeug ausharren.

Reisende müssen acht Stunden in einer Embraer E190 ausharren - am Boden

ticker-british-airways

British Airways erweitert Sommerangebot um drei Ziele

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies