John Kerry im Flugzeug: Den Geburtstag der Journalistin hat er nicht vergessen.

John Kerry, der Meilenkönig

Der amerikanische Außenminister hat ein Jahr voller Reisen mit sich. Die Meilen, die Kerry flog, lassen jeden passionierten Sammler vor Neid erblassen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

John Kerrys erste Reise als amerikanischer Außenminister begann wenig glamourös. Er stieg die Treppen zur Boeing 757 der Regierung hinauf – und stieg einfach ein. Ohne den Fotografen zu winken. Das Malheur dürfte er aber inzwischen vergessen haben. Zumindest, wenn man bedenkt, wie viel Zeit der Politiker seitdem mit Reisen im Flugzeug verbracht hat. Die Meilen, die Kerry zurücklegte, dürften viele Vielflieger vor Neid erblassen lassen.

286'819 Meilen legte der 70-Jährige in 135 Tagen zurück. Insgesamt verbrachte er 622 Stunden im Flugzeug. Das sind zusammengenommen 26 Tage. Damit reiste er mehr als alle seine Vorgänger in ihrem ersten Amtsjahr. Selbst die reisefreudige Hillary Clinton schaffte nicht so viel. Mit seinen Meilen hätte er bei der Lufthansa zum Beispiel fast dreimal den Senatorstatus erreicht, für den man 100'000 Meilen in einem Jahr sammeln muss.

Oreos und Lieblingspulli

Kein Wunder also, dass Kerry es in seinem Flieger gerne bequem hat. Wie seine Mitarbeitenden berichten, läuft er grundsätzlich auf Socken durch die Gänge und trägt am liebsten seinen orangefarbenen Lieblings-Kapuzenpulli. Damit er nicht zwischendurch vom Fleisch fällt, gibt es immer genug Oreo-Kekse an Bord – für ihn und seine Mitreisenden, versteht sich. Und wenn einer von denen Geburtstag hat - wie im März die Journalistin Margaret Brennan - gibt es sogar einen Geburtstagskuchen vom Minister persönlich überreicht.

Die Reisen haben etwas gebracht: Kerry überzeugte Israelis und Palästinenser, Gespräche wieder aufzunehmen, brachte die Russen dazu, Chemiewaffen aus Syrien abzuziehen und leistete wertvolle Arbeit in den Einigungen mit dem Iran. Kritiker jedoch finden seine Reisetätigkeit übertrieben. John McCain, ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat, fand die Reiseaktivität zu unvorhersehbar. «Man weiß nie, wohin der Flieger im nächsten Moment abhebt», sagte er in einem Interview. Kerry ließ das allerdings nicht auf sich sitzen und rief McCain an. Es sei ein «sehr lebhaftes» Gespräch gewesen, berichtete McCain hinterher.

Mehr zum Thema

Miles & More

Neue Award Flights bei Miles & More: Flexible Meilenwerte und breitere Tarifauswahl

Dieser Jet und das beste Meilenprogramm gehören zusammen: Airbus A350 von Air France.

Die besten Vielfliegerprogramme - und wo Miles and More landet

Delta-Flieger: Die Airline hat zu viele Statuskunden.

Delta hat zu viele Vielfliegende mit höchstem Status

Empfang afghanischer Flüchtender am Airport: Ausreise wird immer schwieriger.

Wie Airline-Meilen Flüchtenden aus Afghanistan helfen

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg