SAS-Fluggäste: Teilweise fällt die Maskenpflicht weg.

SASJetzt fällt die Maskentragpflicht bei der ersten großen Fluggesellschaft

Als erste bedeutende Fluggesellschaft der Welt schafft die skandinavische Airline die Maskentragpflicht ab. Doch vorerst gilt das nicht für alle Flüge von SAS.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Inzwischen gehört es zum Fliegen dazu wie die kleinen Klarsichtbeutel, in die man seine Flüssigkeiten bei der Sicherheitskontrolle abpacken muss: das Tragen einer Gesichtsmaske. Doch bei SAS beginnt man nun langsam, sich von der Maskenpflicht zu verabschieden. Ab Montag (18. Oktober) müssen Fluggäste, die innerhalb Skandinaviens reisen, keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen, wie die skandinavische Airline bekannt gibt.

Für Flüge außerhalb Dänemarks, Schwedens und Norwegens bleibe die Maskentragepflicht aber vorerst bestehen, heißt es weiter. Man habe sich «aufgrund der allgemeinen Empfehlungen der Behörden» für den Schritt entschieden, so SAS. Die Fluggesellschaft ist die erste große Airline, die eine derartige Lockerung durchsetzt.

Andere Fluggesellschaften ziehen nach

Anfang des Jahres hatte allerdings Cathay Pacific eine Ausnahme für Business- und First-Class-Reisende eingeführt. Befindet sich deren Sitz in der Schlafposition, dürfen sie die Maske abnehmen. Neben SAS haben auch Flyr, Wideroe und Norwegian angekündigt, dass auf Flügen innerhalb von Skandinavien keine Masken mehr obligatorisch sind.

Eine Ansteckung im Flugzeug ist generell sehr unwahrscheinlich. Fast alle Passagierflieger verfügen über sogenannte Schwebstoff – oder  Hepa-Filter (die Buchstaben stehen für high efficiency particulate absorption). Sie filtern 99,97 Prozent aller gefährlichen Partikel aus der Kabine. Alle drei Minuten wird die komplette Luft im Flugzeug ausgetauscht. Hinzu kommt, dass der Luftfluss von der Decke in Richtung Boden geht. Das heißt: Die Tröpfchen, über die Viren übertragen werden, fliegen nicht so weit wie in Räumen ohne eine solche Luftzirkulation.

Mehr zum Thema

Flugbegleiterinnen von Aeroflot: So freundlich wie mit dem Hund gehen die Angestellten mit Maskenverweigerern nicht um.

Aeroflot reserviert Sitze für Maskenverweigerer

Der Gesichtsschutz von Qatar Airways: Wer in der Economy Class reist und älter als zwei Jahre ist, muss ihn über der Maske tragen.

Bei Qatar gilt jetzt Visierpflicht in der Economy

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS eröffnet im Juni 2027 neue XL-Lounge in Kopenhagen

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS feiert 80. Geburtstag mit Jubiläumsflügen nach New York

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier