Mitreisende als Kissen: Gemäss Jetblue (und dem gesunden Menschenverstand) sollte man so nicht schlafen.

Social-Media-KampagneJetblue lanciert Benimmregeln

Jeder hat schon nervtötende Mitpassagiere erlebt. Jetblue will dem nun mit einer Social-Media-Kampagne entgegenwirken.

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span style="font-size: 13.63636302948px;">Stinkefüße auf der Lehne des Vordermannes, Schnarchen auf der Schulter des Sitznachbarn, oben Ohne im Flugzeugsitz – in der Liste der Passagiere des Grauens findet man Dinge, die würde man nicht für möglich halten. Aber es sind wohl nicht diese Härtefälle, die Mitreisende und Kabinenpersonal zur Weißglut treiben. Es sind eher die kleinen Marotten, die in Flugzeugen häufig anzutreffen sind.

Jeder hat schon die Sitznachbarin erlebt, die ihr Essen auf dem Schoss des Nachbarn verteilt, den Schlafenden, der genüsslich einen ganzen Wald absägt oder auch den gut aufgestellten Touristen, der seit Wochen nicht mehr geduscht zu haben scheint. Die amerikanische Airline Jetblue hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, ihre Kunden zu erziehen. Sie startete dazu eine Social-Media-Kampagne. Auf Facebook, Youtube und Twitter erklärt die Billigairline in kurzen Filmen, wie man sich als guter Mitpassagier nicht verhalten sollte.

Achselhöhlen und Rückenlehnen als größte Problemzonen

Die Kampagne ist auch Selbstschutz. Vergangenes Jahr führten Diskussionen zwischen der Kabinenbesatzung und Passagieren wegen Verhaltens an Bord bei Jetblue vier Mal dazu, dass das Flugzeug umkehren musste. Das kostet Zeit und Geld. Auch die Passagiere fühlen sich gestört. Vor allem drei Dinge nerven sie besonders: die unaufmerksamen Rückenlehnenversteller, uneinfühlsame Eltern und stinkende Reisende. Jetblue will diese Probleme nun mit Erziehung und Aufklärung lösen.

Sehen Sie hier zwei Benimm-Videos:

Was halten Sie von der Benimm-Kampagne von Jetblue? Denken Sie, dass sie etwas nutzen wird?

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